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Hohenhameln Equord im tropischen Party-Fieber
Kreis Peine Hohenhameln Equord im tropischen Party-Fieber
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00:58 12.10.2009
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Hohenhameln-Equord. Nieselregen und grauer Himmel? Kein Problem für die Equorder. Wer am Sonnabend Lust auf tropische Atmosphäre und ausgelassene Feierlaune hatte, kam auf seine Kosten. Zum sechsten Mal fand dort die „Beach-Party“ im Festzelt auf dem B-Platz / Sportplatz statt.

Etwa 900 Gäste nutzten das Equorder Party-Angebot. Mitorganisator Jan Huwald von den Junggesellen freut dabei besonders, dass die Strandfeier weit über die Kreisgrenzen hinaus junge Leute anzieht. „Aus dem Raum Hildesheim und sogar aus dem Raum Hannover kommen Leute nach Equord“, sagt Howard. Über Mundpropaganda habe sich die Equorder Beach-Party so weit herumgesprochen, erklärt sich Huwald den Zulauf.

Außerdem versuche man jedes Jahr besser zu werden und etwas Neues anzubieten: „Eigentlich hatten wir zum ersten Mal Go-Go-Girls engagiert, doch die sind einfach nicht aufgetaucht. Das ist ein Unding“, sagt Huwald verärgert. Den feiernden Massen schien dieser Mangel aber gar nicht aufzufallen. Sie gröhlten ausgelassen zu dem breiten Musikmix von DJ Galaxy aus Braunschweig – der übrigens seit Jahren bei der Beachparty auflegt. Bis nach 3 Uhr morgens dauerte die Strandfeier.

Die Equorder nehmen die jährliche Sause gut an und freuen sich über den Erfolg der Junggesellen, das merke Huwald in Gesprächen: „Die Party fördert die Gemeinschaft.“ Nur ein Anwohner habe sich über leere Flaschen im Vorgarten beschwert, daraufhin hätten sich die Organisatoren der Sache angenommen. „Wir sind die Straße vor dem Festzelt regelmäßig abgegangen und haben das Leergut gesammelt, dann war alles okay.“

Gut hundert Menschen mehr als im vergangenen Jahr feierten bis nach 3 Uhr morgens auf der Beachparty, die angepeilte Tausender-Grenze konnte noch nicht geknackt werden. „Das nehmen wir uns für die Beachparty im nächsten Jahr fest vor“, kündigt Huwald an. Auch eine weitere Bierbude außerhalb des Party-Zeltes sei bereits angedacht, da es an der Theke drinnen immer wieder zu Wartezeiten kommt. Ansonsten seien die Organisatoren mit dem Fest sehr zufrieden. „Ich hoffe, dass die Besucher ihren Freunden von der Party erzählen, dann können wir einen weiteren Besucherrekord verbuchen.“

Simon Polreich

Stocksauer ist der Obermeister der Baugewerken-Innung, Karl-Heinz Bode aus Mehrum: „Jetzt werden die Arbeiten für den Kindergartenneubau in Equord doch öffentlich von der Gemeinde ausgeschrieben“, schimpft er, „da kommen wir als örtliche Handwerksbetriebe doch überhaupt nicht zum Zuge. Für uns bleibt wieder nichts übrig, und das Geld fließt aus Hohenhameln heraus zu den Subunternehmern großer Firmen, die billiger anbieten können als wir.“

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