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Eltern informierten sich über eine mögliche IGS

Hohenhameln Eltern informierten sich über eine mögliche IGS

Zu einer Info-Veranstaltung zur möglichen Integrierten Gesamtschule in Hohenhameln hatte der Landkreis Peine am Montagabend in die Mensa des Schulzentrums eingeladen. Knapp 70 Personen waren gekommen.

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Knapp 70 Personen waren zur Info-Veranstaltung in Hohenhameln gekommen.
 

Quelle: Kerstin Wosnitza

Hohenhameln. Franz Rollinger von der niedersächsischen Landesschulbehörde erläuterte die grundsätzliche Idee, die hinter einer IGS steht: Die Trennung der Kinder nach den herkömmlichen Schulen entfällt. Alle werden gemeinsam im Klassenverband unterrichtet, wobei auf die Möglichkeiten des einzelnen Rücksicht genommen wird.

Bei der konkreten Umsetzung haben die einzelnen Schulen Spielräume. Darauf ging Kathrin Ebert-Garthof, Schulleiterin der Realschule in Hohenhameln, ein. Sie wies auf einen Flyer hin, der den Eltern bereits zugesandt wurde. „Innerhalb der Schulgemeinschaften von Haupt- und Realschule besteht ein großer Konsens zur Einrichtung einer IGS“, machte sie deutlich. Obwohl noch gar nicht klar sei, ob diese Schulform überhaupt kommt, sei schon ein Konzept erarbeitet worden. „Uns allen ist es wichtig, einen wohnortnahen Schulstandort zu erhalten“, machte sie deutlich.

Die Eltern hatten eine ganze Reihe Fragen. Es wurde unter anderem deutlich, dass die Schule dreizügig laufen soll, bezüglich der Infrastruktur bereits sehr gute Voraussetzungen für eine IGS bietet und das Einzugsgebiet neben Hohenhameln auch die Ortschaften Rosenthal, Solschen und Adenstedt umfassen wird. Eine gymnasiale Oberstufe ist nicht angedacht, aber den Schülern sei ein reibungsloser Übergang an eine andere Schule mit Oberstufe (zum Beispiel eine andere IGS oder ein Gymnasium) möglich, hieß es.

Robert Mainka vom Kreiselternrat erneuerte seine Kritik an der Schulentwicklung des Landkreises Peine. Seine Befürchtung: Viele kleine IGSen nehmen sich gegenseitig die Schüler weg, besser sei die Einrichtung einer weiteren größeren wie die in Vöhrum.

Derzeit läuft die Elternbefragung zur Nachfrage nach einer potenziellen IGS. Die Fragebögen wurden an alle Familien aus den betroffenen Ortschaften geschickt, die Kinder im Grundschulalter haben. Abgabeschluss der Bögen ist Dienstag, 19. September. Das Ergebnis entscheide über die Zukunft des Schulzentrums, machte Heiß deutlich.

Von Kerstin Wosnitza

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