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Hohenhameln Eigentümer entscheiden 2017 über Kraftwerk Mehrum
Kreis Peine Hohenhameln Eigentümer entscheiden 2017 über Kraftwerk Mehrum
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20:00 07.03.2017
Blick auf das Kraftwerk in Mehrum: Die Zukunft der Anlage soll sich bis zum Jahresende endgültig entscheiden. Quelle: Julian Stratenschulte
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Mehrum

In Zeiten der Energiewende und dem Atomausstieg seien konventionelle Kraftwerke jedoch wichtig. Denn alternative Energien wie Sonne und Wind stünden zwar unbegrenzt, aber nicht täglich ausreichend zur Verfügung. „Konventionelle Kraftwerke werden in dem Umfang und so lange gebraucht, inwieweit noch keine Speichersysteme oder steuerbare Lasten deren Funktion übernehmen“, sagte Stadtwerke-Sprecher Carlo Kallen.

Noch 2015 hatte der Technik-Vorstand der Stadtwerke, Harald Noske, während einer Betriebsversammlung einen Korridor von 2022 bis 2025 für die Stilllegung genannt (PAZ berichtete). Kallen will das heute nicht als eine Bestandsgarantie bis 2022 verstanden wissen. Denn: „Die dynamische Entwicklung auf den Energiemärkten verlangt eine kontinuierliche Betrachtung der Lage.“

Dass sich die finanzielle Situation der konventionellen Kraftwerke - auch in Mehrum - in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert hat, sieht auch der Mehrumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Rettberg-Berkowsky. Wegen der Netzstabilität, die die Steinkohle-Technik in Mehrum bietet, sieht er den mittelfristigen Fortbestand des Kraftwerks im Peiner Land allerdings als unerlässlich an.

Trotzdem ist die Sorge der Mitarbeiter in Mehrum groß, dass der Standort nicht gehalten wird. Rettberg-Berkowsky sagte: „Wir stehen aber in engem Kontakt mit dem Stadtwerke-Vorstand in Hannover.“ Auf die Frage nach der Zukunft der Mitarbeiter im Falle einer Schließung sagte Kallen: „Sollte ein konventionelles Kraftwerk von Enercity schließen müssen, werden wir diese Herausforderungen mit den betroffenen Menschen bearbeiten und ihnen auf den Weg in neue Tätigkeitsfelder bei Enercity helfen.“

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