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Hohenhameln Dorffehde in Eickenrode
Kreis Peine Hohenhameln Dorffehde in Eickenrode
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08:00 24.08.2011
Herrschaftliche Runde: Die neuen Majestäten von Eickenrode mit „Anhang“. Quelle: oh

Eickenrode. „Zum Tanz am Freitagabend hätten ruhig ein paar Leute mehr kommen können“, sagt Frank Niessink, der für den Schützenverein die Pressearbeit macht. Aber ansonsten sei man mit dem Verlauf des Festwochenendes rundum zufrieden, zumal auch das Wetter mitgespielt hat.

In Eickenrode gibt es zwei Lager: die Junggesellen und die Alte Garde. Traditionell nutzen beide Gruppen das Schützenfest als willkommene Gelegenheit, die jeweils andere verbal anzugehen. Aber auch die scheidenden Könige bekommen ihr Fett weg, „schließlich brauchen wir ja einen Grund, um neue auszuschießen“, sagt Niessink und schmunzelt.

A propos Schießen: Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Schützenvereins gab es in diesem Jahr mit der Feuerwehr-Scheibe eine Besonderheit, um die heiß gekämpft wurde. Gewonnen hat schließlich Dirk Dobrick.

Am Samstagabend bereitet sich das ganze Dorf bei der Befehlsausgabe auf den Sonntag vor, der mit der eigentlichen Dorffehde dann den Höhepunkt des Festes bildet. Unter anderem werden Kammerbullen und Kammerzofen bestimmt, die sich dann intensiv der Pflege der Könige widmen müssen.

„Ein klassisches Königsfrühstück gibt es bei uns nicht. Vielmehr treffen sich am Sonntagvormittag alle beim Junggesellenkönig beziehungsweise beim König der Alten Garde. Von dort aus wird zu gegenseitigen Besuchen mit lustigen, selbst gebauten Gefährten immer im Dorf hin und her gefahren. „Das Ganze ist eigentlich so etwas wie ein improvisiertes Theaterstück und ein Heidenspaß“, sagt Niessink.

wos