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Diebesbande wurde verurteilt

Nach Einbruch in Hohenhameln Diebesbande wurde verurteilt

Drei Männer (47, 41 und 23 Jahre) und eine Frau (44 Jahre) mussten sich vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Vorgeworfen wurde ihnen, unter anderem in Hohenhameln Einbruchdiebstähle verübt zu haben. Die Männer wurden wegen schweren Bandendiebstahls verurteilt. Die wegen Beihilfe angeklagte Frau wurde freigesprochen.

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Vor dem Landgericht Hildesheim wurde ein Fall von schwerem Bandendiebstahl verhandelt.

Quelle: Archiv

Hohenhameln/Hildesheim. Die beiden 47 und 23 Jahre alten Angeklagten sollen insgesamt 10 Diebstähle gemeinsam begangen haben, bei neun der Taten soll auch der 41-Jährige mitgewirkt haben. Der Frau wurde vorgeworfen, in fünf Fällen ihr Auto für die Diebestouren zur Verfügung gestellt zu haben.

Bei den Taten hatten es die Angeklagten im Wesentlichen auf Fahrzeuge und hochwertige Werkzeuge abgesehen. Aber auch Reitsättel wurden erbeutet. Die größte Beute im Wert von rund 140 000 Euro wurde Anfang Dezember 2016 in Hohenhameln gemacht: Hier brachen die Angeklagten in das Gebäude eines Fliesenlegerbetriebs ein und nahmen den Firmentransporter sowie hochwertiges Werkzeug mit.

„Der 47-Jährige wurde zu einer Freiheitsstraße von sechs Jahren verurteilt. Sein 23-jähriger Komplize erhielt eine Freiheitsstrafe von vier Jahren. Für beide wurde wegen ihrer Suchtmittelabhängigkeit die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet“, sagt Landgerichts-Sprecher Philipp Suden auf Nachfrage der PAZ. Auf Rechtsmittel wurde verzichtet, diese Urteile sind rechtskräftig. Zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren wurde der 41-Jährige verurteilt. Er hat Revision eingelegt.

Die wegen Beihilfe angeklagte Frau wurde freigesprochen. Nach den Feststellungen der Kammer war sie nur formal Halterin des für die Taten teilweise genutzten Fahrzeugs, konnte aber tatsächlich nicht darüber bestimmen, ob und wofür das Auto genutzt wurde. Daher hat sie es den anderen Angeklagten auch nicht zur Verfügung gestellt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Von Kerstin Wosnitza

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