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"Die Wohnqualität sinkt"

Mehrum "Die Wohnqualität sinkt"

Mehrum. Die Triftstraße ist ein Flickenteppich, Lastwagen machen einen Heidenlärm und das Kompostwerk stinkt den Bürgern schon lange. Viele Mehrumer scheinen sich in ihrem Dorf nicht mehr wohl zu fühlen - das wurde bei einem öffentlichen Gedankenaustausch deutlich, zu dem die CDU eingeladen hatte.

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Schlaglöcher und Bodenwellen in der Mehrumer Triftstraße erhöhen den Verkehrslärm – zum Ärger der Anwohner.

Quelle: A/sur

Besonders lange diskutiert wurde über die Triftstraße: Zum einen nimmt dort der Lastwagen-Verkehr stetig zu, zum anderen ist die Fahrbahnoberfläche wellig, seit die Kanalisation erneuert worden ist. Rauschen Lastwagen darüber, führt das zu Erschütterungen und zu Lärm. Eine Anliegerin hat schon etliche Risse im Haus, die sie auf die Erschütterungen zurückführt (PAZ berichtete).

Als die Politik die Baugenehmigungen für die Gewerbebereiche am Kanal und in den Ackerköpfen erteilte, habe sie den Anliegern der Triftstraße „ausdrücklich zugesichert, dass diese Straße weder als Zufahrt noch als Transitstrecke genutzt wird“, sagt Florian Löhr, der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Mehrum. Trotzdem habe der Verkehr in den vergangenen Jahren stetig zugenommen.

Auf Drängen der Anliegergemeinschaft hat die Gemeinde Hohenhameln ein Gutachten über die Tragfähigkeit der Straße in Auftrag gegeben, die laut Löhr teilweise noch Kopfsteinpflaster als Unterbau hat. Das Gutachten soll „Aufschluss darüber geben, ob die vor etwa zwei Jahren angewiesene Aufhebung der Gewichtsbeschränkung von 7,5 Tonnen zulässig war“, sagt Löhr. Zuvor war die Straße für schwerere Lastwagen gesperrt.

Ein weiteres Thema stinkt den Mehrumern im wahrsten Sinne des Wortes: Bei der Versammlung ging es auch um das Kompostwerk und den „teilweise nicht erträglichen Gestank“.

Löhr Fazit: „Die Wohnqualität sinkt“. Mehr Verkehr, Lärm durch schlechte Straßen, die Geruchsbelästigungen und die „Einkesselung“ mit Windrädern sorgten dafür, dass „das Wohlfühlklima und der Stolz auf den Ort stark minimiert werden.“ Löhr fragt sich: „Wo werden diese Qualitätseinschränkungen in Kombination mit dem demografischen Wandel hinführen?“

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