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Hohenhameln Die Notfalldose in der Kühlschranktür
Kreis Peine Hohenhameln Die Notfalldose in der Kühlschranktür
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12:00 25.03.2018
In Hohenhameln wurde von der Generationenhilfe die Notfalldose vorgestellt. Quelle: Hendrik Denkmann
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Hohenhameln

Immer mehr Menschen haben zu Hause einen Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, eine Patientenverfügung sowie viele weitere Dokumente. Für die Ersthelfer ist es meist unmöglich, schnell herauszufinden, wo all diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden. Abhilfe kann die so genannte Notfalldose schaffen, die ihren festen Platz in der Kühlschranktür hat.

Vorgestellt wurde die Idee jetzt im Hohenhamelner Rathaus von Wilhelm Grote von der Generationenhilfe „Hand in Hand im Bördeland“. Zunächst sei eine Notfallmappe getestet worden. Allerdings hatten die Retter im Ernstfall Schwierigkeiten, sie ausfindig zu machen. So entstand die Idee von der Notfalldose in der Kühlschranktür, die für jedermann schnell zu finden ist.

Notfalldose kann von großer Bedeutung sein

„Die Generationenhilfe möchte mit dieser Dose besonders alleinlebenden Menschen die Chance einer schnellen, gezielten medizinischen Versorgung im Notfall ermöglichen“, erklärt Grote den eingeladenen Gästen von Polizei, Feuerwehr, ASB, „Hand in Hand“ sowie dem Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Peine.

Nicht nur für ältere Menschen kann die Notfalldose von großer Bedeutung sein. Auch jüngere, die auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, können im Notfall gezielte Hilfe von den Ersthelfern erhalten. Damit ist die Notfalldose eine einfache Vorsorge – günstig, effektiv und ein Mehrwert für die Sanitäter.

Um die Dose richtig anzuwenden, müssen alle Informationen auf dem beigelegten Formular ausgefüllt werden, auch weitere Unterlagen finden noch Platz. Alles Nötige wird in die Dose gesteckt und diese wird anschließend in die Tür des Kühlschranks gestellt. Somit sind die vielleicht lebensrettenden Informationen an einem festen und in jedem Haushalt leicht ausfindig zu machendem Ort.

Hinweise auf die Existenz der Dose geben Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank. Sind Retter eingetroffen und sehen den Aufkleber mit dem Logo „Notfalldose“, wissen sie sofort, wo die Dose aufbewahrt wird und können direkt darauf zugreifen.

„Für den Schutz für unterwegs kann natürlich mit einer zweiten Dose im Handschuhfach im Auto vorgesorgt werden. Um diese kenntlich zu machen, wäre ein Aufkleber außen sinnvoll“, ergänzt Grote.

Erhältlich sind die Notfalldosen in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ in Hohenhameln an der Marktstraße 20 zu den Öffnungszeiten zum Preis von 2,50 Euro. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.generationenhilfe.de.

Von Henrik Denkmann

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