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Hohenhameln Deponie Stedum: Lagerung gefährlicher Abfälle genehmigt
Kreis Peine Hohenhameln Deponie Stedum: Lagerung gefährlicher Abfälle genehmigt
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17:00 25.05.2017
Die BI für Umweltschutz hat in der Vergangenheit wiederholt die Staubemission kritisiert, die auf der Deponie entsteht. Quelle: Archiv
Hohenhameln

„Wir hatten im Herbst während einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Gewerbeaufsichtsamt Kritik an dem Betrieb des Altholzschredders und Kunststofflagers auf dem Gelände der Deponie Stedum geübt. Nun wurden wir von diesem Amt eingeladen und über die aktuelle Situation und ein abgeschlossenes Genehmigungsverfahren informiert“, berichten die beiden Vorsitzenden Hartmut Braun und Marianne Kauers-Theunert.

Die teilnehmenden Mitglieder der BI seien von dem offenen und informativen Gespräch auf Augenhöhe sehr angetan gewesen. Alle Fragen seien beantwortet worden.

Die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) hatte einen Genehmigungsantrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage zur zeitweiligen Lagerung von gefährlichen Abfällen im Außenbereich an das Gewerbeaufsichtsamt gerichtet.

Das Genehmigungsverfahren ist nun abgeschlossen, der Bescheid sieht nach Angaben der BI unter anderem vor, dass stark belastete Hölzer nicht im Außenbereich gelagert werden dürfen, dass umfangreiche Maßnahmen zur Staubvermeidung verpflichtend sind und dass Abfälle nur angenommen werden dürfen, wenn ihre Entsorgung gesichert ist.

Zudem seien zwischen den Lagerhalden Fahrwege von zehn Metern Breite vorgeschrieben, zerkleinertes Holz dürfe nur bis vier Meter Höhe gelagert werden, Feuerlöschteiche seien herzurichten und zu unterhalten, ein detaillierter Feuerwehrplan sei dem Landkreis und der örtlichen Feuerwehr vorzulegen und der Betrieb müsse eine Sicherungsleistung von 61 000 Euro hinterlegen.

„Damit wurden in der Vergangenheit durch die BI geäußerte Bedenken und Verbesserungsvorschläge berücksichtigt“, freuen sich die Umweltschützer.

Kritik äußern sie allerdings an dem Antrag der PEG, von der öffentlichen Bekanntmachung des Vorhabens abzusehen. „Damit widerspricht sie dem, was sie und der Landkreis Peine der Bevölkerung wiederholt versprochen hatten: Transparenz und Information.“

Von Kerstin Wosnitza

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