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Hohenhameln Richtiges Einstellen des Autositzes kann Leben retten
Kreis Peine Hohenhameln Richtiges Einstellen des Autositzes kann Leben retten
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07:00 25.06.2018
Jürgen Maas, pensionierter Polizist und Sicherheitstrainer bei der Verkehrswacht Celle, erläuterte das richtige Verhalten beim Überschlag mit dem Auto. Quelle: Grit Storz
Hohenhameln

Vielseitige und sehr interessante Informationen rund um die Sicherheit im Straßenverkehr bekamen die zahlreichen Besucher des großen Verkehrssicherheitstages, den die Brandschutzerziehung der Gemeinde-Feuerwehr Hohenhameln am Samstag organisiert hatte.

Gemeinsam mit dem Tag der offenen Tür der Feuerwehr präsentierten sich zahlreiche Institutionen von Polizei über Generationenhilfe, DRK und ASB bis zur Luftrettung. Vieles konnte ausprobiert werden – und oft überraschten die Ergebnisse.

Sicherheitsvorkehrungen richtig nutzen

So gibt es natürlich beispielsweise im Auto inzwischen zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen, die die Insassen bei Verkehrsunfällen schützen sollen. Allerdings müssten diese auch richtig genutzt werden, machten Jürgen Maas und Willi Winter von der Verkehrswacht Celle am Überschlagsimulator deutlich.

Ob das richtige Anschnallen oder die Einstellung des Sitzes – beides kann im Falle eines Falles Leben retten. Zusätzlich zeigten die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiter den Überschlagwilligen, wie sie sich richtig befreien.

Das fand auch Ortsbrandmeister Lars Kunz „total interessant“. „Wir lernen natürlich, wie wir Verunfallte schnell und sicher aus den Autos befreien.“, sagte er. Die Situation, selbst „im Gurt zu hängen“, sei dagegen eine ganz andere Erfahrung.

Auch Fahrlehrer Bill Huter sorgte mit dem Aufprall-Simulator für Einsicht: Kinder auf dem Beifahrersitz, lässiges Halten des Lenkrades oder falsches Anschnallen? Die Simulation eines Aufpralls mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten im niedrigen Bereich zeigte sehr schnell, warum Huter davor eindringlich warnte.

Toter Winkel beim Lkw größer als gedacht

Ebenfalls überrascht waren die Besucher über die sogenannten toten Winkel beim Lastwagen. „Der sieht ja fast gar nichts“, bemerkte eine Besucherin entsetzt. Genauso wenig sehen Verkehrsteilnehmer nach Alkohol- oder Drogenkonsum. Entsprechende Brillen, die Iris Goldbeck vom Brillenstudio zum Ausprobieren anbot, ließen ganz schnell an der Fahrtauglichkeit nach einem „bisschen“ Alkohol zweifeln.

Rundherum war der erste Verkehrssicherheitstag eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Veranstalter waren mit der Resonanz der Besucher zufrieden. „Prävention liegt uns sehr am Herzen. Egal ob beim Brandschutz oder im Verkehr. Wir arbeiten hier in Hohenhameln bereits im Kindergarten und später dann in den Schulen. Deshalb war die Organisation eines solchen Tages nur ein logischer Schritt, um noch mehr Leute zu erreichen“, erklärte Brandschutzerzieher Martin Westendorf.

Von Grit Storz

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