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Hohenhameln Chemie-Alarm: Gefährliche Faulgas-Konzentration
Kreis Peine Hohenhameln Chemie-Alarm: Gefährliche Faulgas-Konzentration
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22:37 07.09.2016
Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben aus der Luft direkt an dem Drainagerohr Quelle: Thorsten Pifan (2)

Und tatsächlich: Obwohl es sich bei den Dämpfen um Faulgase handelte, die auf ganz natürlichem Wege entstehen, war die Lage nicht ganz unkritisch. Denn aufgrund der windstillen Lage drohten sich die Gase am Ende des Drainegerohrs so zu konzentrieren, dass sie gesundheitlich nicht mehr unbedenklich waren. „Die Experten vom ABC-Zug der Kreis-Feuerwehr hatten zu ihrer eigenen Sicherheit noch einen Fachberater des ABC-Zuges aus Hildesheim hinzugezogen, mit dem die Kreisfeuerwehr seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet“, sagte Werner Zimmer, Sprecher der Gemeinde-Feuerwehren in Hohenhameln.

Aufgrund der Mess-Ergebnisse wurden in Absprache mit dem Silohersteller die Öffnungen der Drainagerohre verschlossen. Nach der anschließenden Kontrollmessung wurde keine erhöhte Konzentration mehr festgestellt und der Einsatz beendet. Am Ende des Einsatzes stand aber auch die gute Nachricht, dass es entgegen erster Befürchtungen nicht zu einem Brand in der Silage gekommen war.

Die umfangreichen Untersuchungen bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius in praller Sonne waren ein harte Arbeit für die Einsatzkräfte des ABC-Zuges, mussten sie zur Eigensicherung doch unter schwerem Atemschutz in gummierten Ganzkörperschutzanzügen arbeiten.

Eine Kameradin des Fachzuges erlitt bei dem Einsatz einen Kreislauf-Kollaps. Zimmer sagte: „Unter den Schutzanzügen entwickeln sich schnell hohe Temperaturen. Der Einsatz fand in der prallen Sonne statt.“ Die Frau kam in eine Klinik zur weiteren Untersuchung.

von Thorsten Pifan


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