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Hohenhameln CDU will Förderprogramm gegen Leerstand
Kreis Peine Hohenhameln CDU will Förderprogramm gegen Leerstand
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06:16 13.08.2012
Steht leer: Für das ehemalige Gasthaus Busse im Ortskern von Hohenhameln gibt es noch immer keinen Käufer. Quelle: A/cb
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„Um dem Aussterben der Ortskerne entgegenzuwirken“ müsse man leerstehende Gebäude attraktiv gestalten - so steht es in dem Antrag der CDU-Fraktion, mit dem sich der Hohenhamelner Gemeinderat nach den Sommerferien beschäftigen soll. „Insbesondere für junge Familien soll ein Anreiz geschaffen werden, sich für die Wiedernutzung einer vorhandenen Bausubstanz zu entscheiden“ - und eben nicht ins Neubaugebiet, sondern in den alten Ortskern zu ziehen.

Ein solches Förderprogramm könnte sich beispielsweise am Baukindergeld orientieren: Seit 2008 bekommen Familien mit Kindern einen Zuschuss, wenn sie in Hohenhameln ein Neubaugrundstück kaufen. Das Baukindergeld war ein Erfolg, inzwischen sind fast alle Grundstücke in der Gemeinde verkauft. „In den Ortskernen unserer Dörfer vermehren sich jedoch die Leerstände“, heißt es in dem Antrag. Deshalb solle die Verwaltung nun ein kommunales Förderprogramm für Altbauten entwickeln.

In anderen Gemeinden gibt es dazu schon Konzepte, sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Caren von Wagner. So zahlt die Gemeinde Hiddenhausen jungen Familien einen Zuschuss, wenn sie ein Gebäude kaufen, das mindestens 25 Jahre alt ist. In Edemissen erhalten Kaufinteressenten Gutscheine, mit denen sie sich fachkundig über Sanierungsmöglichkeiten beraten lassen können.

Ein detailliertes Förderkonzept hat die CDU noch nicht ausgearbeitet: „Wir wollen erst einmal einen Denkanstoß geben“, erklärt von Wagner. „Die Verwaltung und die anderen Ratsfraktionen können dann auch Vorschläge machen, wie so etwas aussehen könnte.“

Laut Bürgermeister Lutz Erwig wäre eine Altbau-Förderung durchaus denkbar. Er gibt aber zu bedenken: „Wer so einen Antrag stellt, muss auch sagen, wo das Geld herkommen soll.“

sur

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