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Bürgermeister Erwig blickt aufs Jahr 2018 voraus

Hohenhameln Bürgermeister Erwig blickt aufs Jahr 2018 voraus

Wie stellt sich die Situation in Hohenhameln im kommenden Jahr dar, wie ist die Gemeinde aufgestellt und was ist geplant? Der Bürgermeister der Gemeinde Hohenhameln, Lutz Erwig, gibt in der PAZ einen Ausblick. Geplant sind unter anderem der Ausbau der Kita-Plätze, Verbesserungen im Rathaus und Ausweisungen von Bauland.

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In der Gemeinde Hohenhameln soll am östlichen Rand des Kernorts ein neues Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Der Ratsbeschluss liegt bereits vor.

Quelle: Thomas Freiberg

Hohenhameln. „Auch 2018 werden wir trotz unserer angespannten Haushaltssituation wieder in die gemeindliche Infrastruktur und deren Erhalt investieren. In Mehrum nimmt demnächst der neue Kindergarten mit Krippengruppe seinen Betrieb auf. In der Ortschaft Hohenhameln sollen weitere Kindergarten- und Krippengruppen entstehen. Im Rathaus ist nun neben dem Einbau eines behindertengerechten Aufzuges auch die Verbesserung des Brandschutzes ebenso wie die Sanierung des maroden Daches geplant. Auch das Dach des Mehrzweckgebäudes in Soßmar bedarf der Überholung.

Die Ausweisung weiterer Bauplätze steht ebenso auf der Tagesordnung wie die Erweiterung der Gewerbeflächen im Kernort. Auch soll hier auf dem Gelände des ehemaligen NP-Marktes die Firma Edeka mit einem Vollsortimentsmarkt angesiedelt werden. Für das brachliegende Steinbach-Gelände stehen Verhandlungen zur Errichtung von Wohnbebauung an. Idealerweise könnte dort auch der neue Kindergarten gebaut werden.

Abermals belasten uns zusätzlich die gestiegenen Zuschüsse im Kita- und Krippenbereich, denen leider keine erhöhten Einnahmen gegenüberstehen. Und diese Aufwendungen steigen mit jeder neuen Einrichtung erheblich. Der Landkreis Peine als eigentlich zuständiger Träger dieser Aufgaben beteiligt sich derzeit leider nur unzureichend an diesen wichtigen gesellschaftspolitischen Maßnahmen. Deshalb sind wir Gemeinden an den Landkreis herangetreten, hier für angemessenen finanziellen Ausgleich zu sorgen. Dazu müssen auch Bund und Land in die Pflicht genommen werden.

Da wir, um die notwendigen Investitionen und Instandhaltungen zu finanzieren, nicht ohne neue Schulden auskommen werden, hat der Gemeinderat beschlossen, in einem Arbeitskreis das Thema Haushaltssicherung wieder anzugehen. Hier sollen ohne Tabus sämtliche Einnahme- und Ausgabepositionen der Gemeinde zur Disposition gestellt und diskutiert werden, um auch zukünftig die finanzielle Leistungsfähigkeit sicherzustellen.

Auch 2018 werden wir uns zusammen mit den ehrenamtlich Tätigen weiter um eine rasche und gute Integration der zu uns gekommenen Flüchtlinge und Asylbewerber bemühen.“

Von Kerstin Wosnitza

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