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Hohenhameln Bürgerinitiative lobt PEG-Pläne in Stedum, wünscht sich aber weitere Änderungen
Kreis Peine Hohenhameln Bürgerinitiative lobt PEG-Pläne in Stedum, wünscht sich aber weitere Änderungen
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00:30 20.07.2014
Auf dem PEG-Gelände in Stedum wird bald umgebaut. Die Planungen loben die Vorsitzenden der Bürgerinitiative für Umwelt, doch sie gehen Marianne-Kauers-Theunert und Hartmut Braun nicht weit genug. Quelle: A
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Die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) verriet ihre Pläne: Die zum Teil abgebrannte Halle soll durch eine kleinere ersetzt und die Altholzschredderanlage auf dem Deponiegelände soll teilweise durch Wände umschlossen werden. Außerdem wird ein neues Brandschutzkonzept erarbeitet, und es ist ein neues Rückhaltebecken für Löschwasser geplant. „Wir begrüßen, dass nach dem Großbrand endlich in planerischer Hinsicht Konsequenzen für die Zukunft gezogen werden sollen“, sagen die Vorsitzenden der BI, Marianne Kauers-Theunert und Hartmut Braun. Doch es gibt auch Kritik: Nachhaltige Maßnahmen, die das Risiko von Bränden auf der Anlage minimieren und im Brandfall negative Auswirkungen auf die Umwelt verhindern sollen, habe von die BI seit 1991 bereits mehrfach gefordert. „Ihre Umsetzung ist daher mehr als überfällig und sollte umgehend erfolgen.“

Im Zuge der Änderungen müsse auch die Löschwasser-Zuleitung optimiert werden. „Ebenso muss genügend Löschschaum für den Brandfall vorgehalten und durch Sperr- und Kläreinrichtungen ausgeschlossen werden, dass schadstoffhaltige Löschrückstände von der Deponie ins Umland gelangen, falls das vorgesehene Rückhaltebecken nicht ausreichen sollte.“ Der Altholzschredder sollte derweil komplett mit Wänden umrahmt werden, „um die Verfrachtung schadstoffbelasteter Feinstäube konsequent auszuschließen“. Die BI lobt indes den geplanten Bau einer deutlich kleineren Müll-Umschlaghalle.

Das neue Brandschutzkonzept sollte die gesamten Entsorgungseinrichtungen auf dem Gelände umfassen. „Ebenso sollte es die Einrichtung eines Krisenstabes für den Bedarfsfall, regelmäßige Kontrollen der Brandschutzeinrichtungen, jährliche Übungen der Feuerwehr und Schulungen der Mitarbeiter beinhalten“, fordern Kauers-Theunert und Braun. Nur so könne verhindert werden, „dass wieder eine Umweltkatastrophe eintritt“.

js

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