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Hohenhameln Bürgerinitiative fordert Nachtfahrverbot für Lkw
Kreis Peine Hohenhameln Bürgerinitiative fordert Nachtfahrverbot für Lkw
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19:00 09.03.2017
Die jährlichen Rübentransporte verursachen laut Bürgerinitiative eine Lärmbelästigung in Hohenhameln und Clauen. Quelle: Archiv
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Hohenhameln

Die Bürgerinitiative (BI) für Umweltschutz in der Gemeinde Hohenhameln um Marianne Kauers-Theunert weist nun darauf hin, dass Gemeinden oder zuständige Landesbehörden Lärmaktionspläne erstellen müssten. Anhand dieser Pläne wurde zuletzt 2012 eine Betroffenheitsanalyse ausgearbeitet, bei Bedarf sollten diese Pläne jedoch alle fünf Jahre überprüft werden. Nach der letzten Analyse kommt es bei Messungen zwischen 22 und 6 Uhr so wie während einer 24-Stunden-Messung zu keinem höheren Lärmpegel.

Deswegen empört sich die Bürgerinitiative. „Bei dieser Betrachtung wurde außer Acht gelassen, dass es saisonal zu einer extremen Zunahme von Lkw-Fahrten auf der Hauptverkehrsstraße B 494 kommt, nämlich wenn zwischen Mitte September und Ende Dezember/Anfang Januar jedes Jahres die Kampagne bei der nahen Zuckerfabrik Clauen läuft“, heißt es in einem offenen Brief, den Marianne Kauners-Theuert im Namen der BI an den niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) geschrieben hat.

Sie fordert, dass dieser Belastung seitens der zuständigen Behörden dem saisonalen Ausnahmezustand mehr Beachtung geschenkt wird. „Wünschenswert wäre die Einrichtung von Nachtfahrverboten und Geschwindigkeitsbegrenzungen“, so Kaunert-Theuers. Sie hofft, dass durch ihren Brief der „saisonale Einfluss gesondert gewürdigt wird und entsprechend bei der Neufassung der ‚strategischen Lärmkartierung‘ für den genannten Zeitraum gesonderte Lärmpegel ausgewiesen werden.“

Zu dem offenen Brief bezieht Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig Stellung:

Für Lutz Erwig (SPD), Bürgermeister in Hohenhameln, sind die Forderungen der Bürgerninitiative für Umweltschutz in Hohenhameln bekannt. Allerdings reagiert er gelassen. Schließlich sei das erhöhte Verkehrsaufkommen zur Zeit der Rübenkampagne von September bis Januar hinlänglich in jedem Jahr wieder Diskussionsthema.

„Wir sind seit vielen Jahren mit der Bürgerinitiative und dem Betreiber der Zuckerfabrik in Clauen im Gespräch. Mittlerweile wurden Maßnahmen erarbeitet, um die Lärmbelästigung für die Anwohner einzudämmen. Dazu gehören beispielsweise ausdrückliche Anweisung der Fabrik an die beteiligten Fahrer, ein möglichst leises Fahrverhalten zu zeigen“, sagt Erwig. Des Weiteren seien Geschwindigkeitsmesstafeln angebracht worden, um die Geschwindigkeit zu überprüfen. Dies sei sogar in Absprache mit der Bürgerinitiative erfolgt.

Was die Forderung nach einer Änderung der Kartierungs-Voraussetzungen oder gar Nachtfahrverbot sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen anbelangt, verweist Erwig auf die zuständigen Behörden wie das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, den Landkreis, die Polizei und die Landesbehörde für Straßenbau in Wolfenbüttel. „Hier kann die Gemeinde wenig Einfluss nehmen, schließlich handelt es sich um eine Bundesstraße, nach Clauen hingegen führt eine Landesstraße.“

Eine weitere Frage sei auch, ob Hohenhameln überhaupt für Lärmkartierungspläne in Frage käme. Hierfür bedarf es laut Bundes-Immissionsschutzgesetz zwar die gegebene Lage in der Nähe einer Hauptverkehrsstraße, allerdings mit einem Mindestaufkommen von sechs Millionen Kraftfahrzeugen jährlich.

Da dem niedersächsischen Umweltministerium der BI-Brief nicht vorlag, wollte man noch keine Stellungnahme abgeben.

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