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Hohenhameln Bründelner hilft als Manager ohne Grenzen in Afrika
Kreis Peine Hohenhameln Bründelner hilft als Manager ohne Grenzen in Afrika
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06:00 04.12.2018
Hermann Berkhan aus Bründeln arbeitet zurzeit für die Organisation Manager ohne Grenzen im ostafrikanischen Bujumbura. Quelle: privat
Bründeln

Die Organisation „Manager ohne Grenzen“ (MoG) unterstützt lokale Unternehmen in Entwicklungsländern, so dass diese neue Arbeitsplätze schaffen können und die Wirtschaft angekurbelt wird. „Der lokale Unternehmer muss selbst aktiv werden und sich mit einem Projekt bei MoG um Beratung bewerben“, erklärt Hermann Berkhan. „Dann sucht MoG erfahrene Manager aus der Wirtschaft, die bereit sind, auf eigene Kosten oder mithilfe von Sponsoren für vier bis zwölf Wochen die Beratung durchzuführen.“

Solaranlagen für Landbevölkerung

In Bujumbura, der Hauptstadt des ostafrikanischen Staates Burundi, arbeitet Berkhan für die Nichtregierungsorganisation „SHINE“. Diese setzt es sich zur Aufgabe, die Landbevölkerung von Burundi ohne Zugang zu zentraler Energieversorgung mit kleinen Solaranlagen, sogenannten Solar-Home-Systemen, auszustatten und dadurch die klimaschädlichen Kerosinlampen zu ersetzen. Dabei werden die Systeme durch Mietkauf erworben.

Menschen sind aufgeschlossen

Zurzeit wohnt Berkhan bei der Familie seines Projektpartners Jean-Marie Nibizi. „Die Menschen sind überrascht, dass ich bereit bin, auf eigene Kosten zu helfen und mich einfach in das normale Leben einzugliedern“, schildert der 63-Jährige. „Niemand begegnete mir abweisend.“

Burundi ist sehr arm

Burundi gilt als eines der ärmsten Länder der Welt mit einer der höchsten Bevölkerungsdichten. Dennoch hat der Bründelner den Luxus eines eigenen zehn Quadratmeter großen Zimmers. Gekocht wird draußen auf einem Holzkohleherd. „Es gibt Reis, Cassava – auch als Maniok bezeichnet – Kochbanane, Kartoffel und Süßkartoffel, viel Bohnen, zähes Fleisch, zumeist Ziege, ganz kleine, getrocknete Fische mit Soße und ab und zu Nudeln“, erzählt Berkhan. Hauptgetränk sei Zitronengras-Tee. Manchmal gebe es auch frisches Obst zum Nachtisch, aber dieses sei teuer.

Gefahr bei Dunkelheit

Einziges Problem für den Bründelner: „In manche Stadtteile soll man nicht gehen, nachts nicht über Land fahren – das ist zu gefährlich, letzteres auch aus Sicht der Einheimischen.“ Also plant er seine wenigen Reisen ins Land so, dass er vor Anbruch der Dunkelheit zuhause ist.

Wenn sein Projekt am 5. Dezember endet, kehrt Berkhan nicht einfach nur nach Deutschland zurück. Denn für die Zukunft plant er, einer der MoG-Ansprechpartner für die Wirtschaft in Norddeutschland zu werden.

Von Mirja Polreich

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