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Hohenhameln Börderegion: ILEK steht vor dem Aus
Kreis Peine Hohenhameln Börderegion: ILEK steht vor dem Aus
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23:00 18.07.2013
Einige Projekte sollen auch dann weitergeführt werden, wenn es keine Fördergelder mehr gibt – etwa die Jobbörse. Im Mai überreichte Bürgermeister Lutz Erwig Hohenhamelner Schülern das Info-Heft zuletzt. Quelle: A
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Hintergrund: Die Zukunft des ILEK, das von der EU ins Leben gerufen wurde und den ländlichen Raum als lebenswerte Heimat für die Bewohner und attraktiven Standort für regionale Wirtschaft stärken soll, steht in den Sternen. Erwig erläutert: „Die aktuelle Förderperiode läuft aus, im kommenden Jahr gibt es eine neue. Dafür stehen aber noch keine Richtlinien fest.“ Ob die Entwicklung des ländlichen Raumes dann weiterhin als besonders förderungswürdig angesehen wird, ist nicht sicher.

„Durch die Gelder, die wir bekommen haben, konnten wir Projekte verwirklichen und gemeinsam Zukunft gestalten“, betont Bürgermeister Erwig. Garant hierfür seien auch die zahlreichen Menschen aus der Börderegion gewesen, die Projekte aktiv mitgestaltet und unterstützt haben. „Wir würden die Arbeit im ILEK gerne weiterführen und auch in Zukunft so eng in der Börderegion zusammenarbeiten“, sagt Erwig. Fakt sei aber: Ohne entsprechende neue Mittel ist der aktuelle Umfang in Zukunft nicht mehr realisierbar.

Ganz aufgeben möchten die Verantwortlichen einige Projekte aber auch dann nicht, wenn es keine Gelder mehr gibt: „Wir haben bereits vereinbart, dass beispielsweise Kulturfahrplan oder Jobbörse weitergeführt werden. Wir kochen auf kleiner Flamme weiter und können sofort neu starten, wenn wieder Geld fließt.“

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Info

Die Börderegion im ILEK: In der ILEK-Börderegion zusammengefasst agieren die Gemeinden Hohenhameln, Harsum und Algermissen sowie die Stadt Sehnde. Die Gemeinschaft umfasst somit Partner im Landkreis Peine, im Kreis Hildesheim (Harsum, Algermissen) und in der Region Hannover (Sehnde).Für die Börderegion begann das ILEK im Jahr 2006, seit 2008 gab es Förderungen für das Regionalmanagement (REM): Ein externes Büro betreut die Akteure – zum Beispiel bei Fragen zu Fördergeldtöpfen und auch gemeinsame Aktionen und Arbeitskreise wurden von dort aus koordiniert. Aktionen waren in der Vergangenheit unter anderem die Jobbörse, die einmal im Jahr stattfand, der vierteljährliche Kulturfahrplan, der Veranstaltungen an den vier Standorten vorstellte, oder die Freizeitkarte mit Naherholungsangeboten.

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