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„Blitzsäule“ ersetzt „Starenkasten“

B 494 bei Clauen „Blitzsäule“ ersetzt „Starenkasten“

Am Ortsausgang von Clauen in Richtung Hildesheim wurde eine neue Blitzanlage installiert. Sie wird in Kürze scharf geschaltet und kann mittels Lasertechnik in beide Richtungen Raser erfassen.

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Der alte „Starenkasten“ im Vordergrund wird demnächst von einer „Blitzsäule“ ersetzt, die hier gerade installiert wird.
 

Quelle: Thomas Freiberg

Clauen.  Auf der Bundesstraße 494 am Ortsausgang von Clauen gibt es eine Veränderung, die womöglich den einen oder anderen Autofahrer in der nächsten Zeit kalt erwischt und empfindlich trifft: Der Landkreis Peine hat dort eine neue „Blitzsäule“ installiert, die in diesen Tagen in Betrieb genommen wird, wie Kreissprecher Henrik Kühn auf Anfrage der PAZ mitteilte.

Mehrere Leser hatten sich in der Redaktion der PAZ gemeldet und auf die neu errichtete Säule hingewiesen. An gleicher Stelle, allerdings auf den anderen Straßenseite, befand sich schon seit Jahren ein sogenannter „Starenkasten“, der die unbeliebten Schnappschüsse von Autofahrern anfertigte, die zu schnell unterwegs waren.

„Der neue Blitzer arbeitet – wie auch der in Klein Blumenhagen – mit Lasertechnik und ist in der Lage, Geschwindigkeiten ortsein- und -ausfahrend zu messen“, erklärt Kühn. Das Vorgängermodell erfasste lediglich die Autofahrer in eine Richtung, und zwar diejenigen, die in den Ort hinein fuhren. Das neue Gerät ist unabhängig von der Straßenoberfläche und den darin verbauten Sensoren. Dadurch reduzieren sich laut Kühn Wartungsaufwand und Folgekosten.

Im vergangenen Jahr nahm der Landkreis Peine rund zwei Millionen Euro durch die Verkehrsüberwachung mit Blitzern ein. Mit dem Geld werden hauptsächlich die Kosten gedeckt: Rund 1,8 Millionen – also 90 Prozent – flossen 2016 in den Personal- und Verwaltungsaufwand. Die verbleibenden Überschüsse fließen unter anderem in die vorschulische und schulische Verkehrserziehung.

Blitzgeräte dürfen nur an Unfallschwerpunkten installiert werden. Kühn betont: „Geschwindigkeitskontrollen sind oft Auslöser kontroverser Diskussionen und werden als Abzocke oder Schikane bezeichnet. Uns geht es aber keineswegs darum, ‚Kopfprämien’ zu kassieren. Wir möchten vielmehr jedem Verkehrsteilnehmer zu seinem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verhelfen.“

Von Kerstin Wosnitza

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