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Betrieb von mobilen Schreddern „wirbelt Staub auf“

PEG in Stedum Betrieb von mobilen Schreddern „wirbelt Staub auf“

Der Betrieb von zwei mobilen Schreddern auf dem Gelände der Peiner Entsorgungsgesellschaft in Stedum sorgt für Wirbel. Die Bürgerinitiative in der Gemeinde Hohenhameln spricht davon, dass durch die Emissionen Menschen in Equord und Umgebung Gesundheitsrisiken ausgesetzt würden.

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Auf dem PEG-Gelände in Stedum fiel ein Holzschredder aus. Das löste Probleme aus.
 

Quelle: Privat

Stedum.  Ein Metallteil hatte den eingehausten Altholzschredder Anfang Januar auf dem Gelände in Stedum beschädigt, eine Hauptwelle war gebrochen. „Es ist schon schlimm genug, wenn der Schredder einen Tag still steht“, sagt PEG-Prokurist Marcus Frerich. Bei einem Ausfall von einigen Wochen müsse man jedoch auf andere Lösungen zurückgreifen. „Die Lagermengen dürfen nicht über Gebühr steigen“, verweist Frerich auf das Thema Brandschutz.

Die PEG mietete als Ersatz zwei mobile Schredder an, deren Einsatz für die Dauer von maximal zwei Monaten beim Gewerbeaufsichtsamt in Braunschweig angezeigt wurde. Das bestätigt Antje Kassens, stellvertretende Leiterin der Behörde, gegenüber der PAZ. „Das Vorhaben wurde von uns auf Umwelt-Einwirkungen geprüft, ein Kollege hat die Anlage am 17. Januar besichtigt und keine größeren Emissionen bezüglich Staub und Lärm festgestellt.“ Zudem sei einer der mobilen Schredder, mit dem behandeltes Holz bearbeitet wurde, an die Entstaubungsanlage angeschlossen worden.

Die Hohenhamelner Bürgerinitative (BI) kritisiert die Informationspolitik der PEG. „Aufmerksame Einwohner beobachteten wieder einmal, dass Holz in großem Stil im Freien geschreddert wurde, wodurch eine Staubfahne über das Umland wirbelte“, so die stellvertretende Vorsitzende Marianne Kauers-Theunert. Menschen in Equord und Umgebung würden unfreiwillig unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Dies müsse sofort ein Ende haben. Dann müsse der Betrieb bis zur Reparatur des kaputten Großschredders ruhen, fordert die BI.

Die PEG erklärt darüber hinaus, eine Wasserkanone habe durchgehend zur Staubbindung bereitgestanden. „Die behaupteten massiven Belästigungen schließen wir aufgrund der zur Reduktion der Staubemissionen getroffenen Maßnahmen aus“, so Frerich. An die PEG seien auch keine Beschwerden herangetragen worden. Nach knapp einem Monat konnte die stationäre Anlage wieder in Betrieb gehen, und die mobilen Schredder wurden stillgelegt.

Von Mirja Polreich

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