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"Begrüßungspakete" für Hohenhamelns jüngste Einwohner

Hohenhameln "Begrüßungspakete" für Hohenhamelns jüngste Einwohner

Hohenhameln. So viele Babys sieht man in Hohenhameln selten in einem Raum: Gestern hatte die Gemeinde 27 junge Familien ins Rathaus eingeladen. Dort gab es "Begrüßungspakete" für die kleinen Neubürger und Infos zu Krippen und Kindergärten, aber auch Kritik: Die Eltern wünschen sich längere Krippen-Öffnungszeiten.

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Diese Babys und ihre Eltern wurden gestern von Bürgermeister Lutz Erwig (links) und Rolf Bettels (rechts) begrüßt.

Quelle: sur

Es ist das Lieblingsthema von Bürgermeister Lutz Erwig (SPD): Der Geburtenrückgang bedroht Hohenhamelns Zukunft. „Wir haben in den letzten 20 Jahren unsere Geburtenrate halbiert - das ist irre“, sagte er. „Meine Kinder sind inzwischen erwachsen. Als sie geboren wurden, hatten wir noch 120 Kinder pro Jahrgang. Heute sind es 50 bis 60.“

Erwig und sein Fachbereichsleiter Rolf Bettels freuen sich deshalb über jedes einzelne der 27 Babys, die in den vergangenen sechs Monaten in der Gemeinde geboren worden sind. Zweimal im Jahr laden sie junge Eltern ins Rathaus ein und verteilen „Begrüßungspakete“. Darin finden sich Söckchen, die Seniorinnen aus Mehrum gestrickt haben, ein Handtuch, eine DVD und ein Stapel Info-Material.

„Um Kindergartenplätze müssen Sie sich aktuell keine Sorgen machen - sie werden alle einen finden“, versprach Erwig den jungen Eltern. Krippenplätze gebe es immerhin schon für vier von zehn Kindern in der Gemeinde Hohenhameln. „Damit haben wir die gesetzliche Quote locker erfüllt.“

Einige Eltern kritisierten allerdings die Öffnungszeiten der Krippen: „Wenn die Kinder nur bis 14 Uhr betreut werden können, ist das gar nichts“, sagte eine Mutter. „Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit - ich in Hannover und er in Braunschweig.“ Eine andere Mutter kritisierte: „Die Krippe fängt erst halb acht an, das kann ich nicht pünktlich zur Arbeit schaffen.“

„Ich habe die Hoffnung, dass wir hier zum Herbst hin noch etwas verbessern können“, sagte Erwig. Derzeit tagt ein Arbeitskreis, der sich Gedanken über die Zukunft der Kitas und die Bedürfnisse der Eltern macht. Lange Betreuungszeiten seien aber immer auch eine Kostenfrage, so Erwig. „Vielleicht lässt der Bund ja noch das Betreuungsgeld wegfallen und gibt stattdessen uns das Geld.“

sur

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