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BI fordert Tempo 30 für Kernort Hohenhameln

Diskussion um Rübenlaster BI fordert Tempo 30 für Kernort Hohenhameln

Zu viel Lärm und Stickoxide durch Schwerlastverkehr: In die Diskussion um die Rübentransporter, die die Zuckerfabrik in Clauen beliefern, schaltet sich nun auch die Bürgerinitiative für Umweltschutz in der Gemeinde Hohenhameln ein. Sie fordert Tempo 30 für den Kernort Hohenhameln und ein Fahrverbot für Rübenlaster von 22 bis 6 Uhr.

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Die Ortsdurchfahrt in Hohenhameln: Die BI Umweltschutz fordert Veränderungen.
 

Quelle: Archiv (im)

Clauen.  Eine vom Landkreis Peine während der Rübenkampagne im vergangenen Jahr in Hohenhameln durchgeführte Seitenradar-Messung weise darauf hin, dass der Schwerlastverkehr auf der B 494 enorm sei, erläutert die stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative für Umweltschutz, Marianne Kauers-Theunert. „Aus Richtung Stedum waren es 10 420 Schwerlaster und Busse, und aus Richtung Clauen waren es 5121 Schwerlaster und Busse. Bürger sahen oft Laster mit Kennzeichen aus Osteuropa und anderen Bundesländern, die offenbar von der A2 zur A7 und umgekehrt die Autobahnmaut umgingen.“

Der in den vergangenen Jahren stark gestiegene Schwerlastverkehr belaste auch die Gesundheit der Einwohner, verweist Kauers-Theunert auf Stickoxide und Feinstaub. Hinzu komme die Lärmbelästigung durch die Tag und Nacht rollenden Rübentransporter. „Die zeitweise massive Störung der Nachtruhe muss aufhören“, fordert die stellvertretende Vorsitzende. Eine Möglichkeit sei, ein Fahrverbot für Rübenlaster von 22 bis 6 Uhr.

Zudem berge der Schwerlastverkehr erhebliche Gefahren für Fußgänger, die die Straße überqueren müssen. Besonders gefährlich ist die Überquerung laut Kauers-Theunert dort, wo sich in der „Clauener Straße“ Arztpraxen, Apotheken sowie weitere Dienstleister befinden. Sie betont: „Hier wäre eine Bedarfsampel erforderlich. Auf der Marktstraße in Höhe des Rathauses und des Generationenhauses, wo auch der Bau von Seniorenwohnungen geplant ist, könnte Tempo 30 probeweise eingeführt werden.“

Zudem wünscht sich die BI, dass Nordzucker Elektro-Lkw einsetzt, die leiser und ohne Schadstoffausstoß fahren.

Von Mirja Polreich

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