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Hohenhameln BI erhebt schwere Vorwürfe gegen Enercity
Kreis Peine Hohenhameln BI erhebt schwere Vorwürfe gegen Enercity
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23:29 27.11.2017
Das Kraftwerk in Mehrum wurde vom bisherigen Betreiber Enercity verkauft. Quelle: dpa
Hohenhameln

Als das Kraftwerk keinen Profit mehr abwarf, habe Enercity seine Anteile an den tschechischen Energiekonzern EPH für sechs Euro „verschachert“ und wolle nun „Grünen Strom“ verkaufen.

Es sei unklar, so die stellvertretende Vorsitzende der BI, Marianne Kauers-Theunert, ob das Kraftwerk Mehrum die ab 2021 geltenden schärferen EU-Grenzwerte für Stickoxide, Schwefeldioxide, Quecksilber und Feinstaubemissionen einhalten könne. „Sollte dies nicht der Fall sein, müsste aufwendig nachgerüstet werden“, sagt die Vereinsvizin. „Wer würde den Rückbau des Kraftwerkes Mehrum und die Rekultivierung der angrenzenden Deponie bezahlen, sollte EPH in Konkurs gehen? Die Gemeinde Hohenhameln oder künftige Steuerzahler?“

Die Stadtwerke Hannover hätten sich nicht nur von ihrer Verantwortung für einen späteren Rückbau und die Beseitigung der Altlasten freigekauft, sondern auch ermöglicht, dass das Kraftwerk Mehrum nicht wie ursprünglich geplant bis 2030 abgeschaltet werde. „Dies wäre mit Rücksicht auf die Beschäftigten eine gute Lösung gewesen“, meint Kauers-Theunert. „Jetzt jedoch soll es auf unbestimmte Zeit zum Schaden des Klimas weiter betrieben werden.“

Bianca Bartels, Pressesprecherin von Enercity, nimmt zu den Vorwürfen Stellung: „Enercity hat seine Anteile am Kraftwerk Mehrum an EPH, eines der etabliertesten europäischen Energieversorgungsunternehmen verkauft.“ EPH verfolge eine zu fossilen Kraftwerken passende und damit andere Strategie als Enercity. Der hannoversche Stromkonzern investiere dagegen massiv in den Ausbau erneuerbarer Energien.

Von Mirja Polreich

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