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Aufatmen im Drachennest

SPD in Hohenhameln Aufatmen im Drachennest

Der kleine Junge im Drachennest hält ein Bilderbuch hoch: „Bitte vorlesen!“ Der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Möhle beugt sich nach unten, blättert das Bilderbuch mit dem Kind durch, wendet sich dann aber wieder den anderen „Großen“ im Drachennest zu.

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Matthias Möhle (Mitte, SPD) und Uwe Semper informierten sich im Drachennest über die Krippen-Situation in Hohenhameln.

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Hohenhameln. Möhle ist mit dem 1. stellvertretenden Bürgermeister Uwe Semper in die Kinderkrippe gekommen, um sich die Sorgen der Mitarbeiter und Elternvertreter anzuhören.

15 Kinder besuchen den Hort, und nur zwei Betreuerinnen kümmern sich um die Kleinen im Alter von ein paar Monaten bis drei Jahren.

Das ist gesetzeskonform, aber den Elternvertreterinnen Ines Claassen und Angela Wittenberg entschieden zu wenig. Mithilfe einer Unterschriftenaktion hatten sie vor wenigen Monaten schon einmal 5000 Euro für eine dritte Kraft bei der Gemeinde losgeeist. Doch jetzt wollen sie die dritte Kraft auf Dauer.

Und Uwe Semper, Mitglied der SPD-Mehrheitsfraktion im Rat von Hohenhameln, hat die gute Nachricht dabei. Im heute stattfindenden Ausschuss für Jugendarbeit und Sozialwesen sollen die Weichen für eine dauerhafte dritte Kraft in beiden Hohenhamelner Krippen im Kernort und in Soßmar gestellt werden. Das sei zumindest in der SPD-Fraktion Konsens, sagt Semper.

Gleichwohl nutzen Claassen und Wittenberg genau wie die Leiterin der Kindertagesstätte, Martina Orwat, die Gelegenheit, die anstrengende Arbeit der Erzieherinnen plastisch darzustellen. Es gehe nicht nur um Betreuung, sondern auch um Erziehung und Bildung, und das auch schon im Krippen-Alter. Orwat sagt, dass offenbar nur durch den Druck der Eltern Bewegung in die Sache gekommen sei.

Das Argument fällt bei Semper und Möhle auf fruchtbaren Boden. Die Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) an der Spitze müsse das auslöffeln, was die CDU-FDP-Landesregierung eingebrockt habe, denn die SPD habe im Landtag den Betreuungsschlüssel von drei zu 15 gefordert, sei aber damit nicht durchgekommen.

Jörg Schmidt

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