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Hohenhameln Hohenhamelner Feuerwehrkräfte übten unter realistischen Bedingungen
Kreis Peine Hohenhameln Hohenhamelner Feuerwehrkräfte übten unter realistischen Bedingungen
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06:00 20.11.2018
20 Hohenhamelner Kameraden nahmen der Übung in Helmstedt teil. Quelle: Fotos: Feuerwehr
Hohenhameln

Atemschutz-Geräteträger müssen in regelmäßigen Abständen Leistungsnachweise erbringen sowie Einsatzübungen und Gesundheitstests absolvieren, um für einen Innenangriff zugelassen zu sein. „Dennoch fehlt es oft an praktischen Erfahrungen, und die Übungsmöglichkeiten in den Ortswehren sind sehr begrenzt“, erklärte Judith Ebeling von der Freiwilligen Feuerwehr Harber.

Einsatzübung unter realistischen Bedingungen

Um im Einsatzfall nicht von der tatsächlichen Intensität der Hitze überrascht zu werden, absolvierten zwölf Feuerwehrleute eine Einsatzübung zu Wärmegewöhnung, bei der die Trupps zunächst in einem stark verrauchten Hindernisparcours nicht die Orientierung verlieren durften. Anschließend galt es, in einer verqualmten Wohnung nach vermissten Personen zu suchen. Zu guter Letzt wurde im Brandraum die richtige Führung des Strahlrohres geübt. Insbesondere hier war die Hitzebelastung enorm, da die Abgabe von Wasser in die Flammen riesige Mengen heißen Wasserdampfs erzeugte, der sogar durch die Schutzausrüstung intensiv zu spüren war.

Brand im zweiten Obergeschoss

Die übrigen acht Kameraden, die allesamt schon über mehr Einsatzerfahrung verfügten, wagten sich noch eine Stufe weiter und trainierten die eigentliche Brandbekämpfung. Inszeniert wurde ein Brand in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Um die Verqualmung der angrenzenden Wohnbereiche zu vermeiden, wurde zunächst ein sogenannter Rauchvorhang gesetzt. Danach rückten die Feuerwehrleute in den Brandraum vor. Hier galt es einerseits den Rauch zu kühlen, als auch den Brand selbst zu bekämpfen.

Im Anschluss wurden die verschiedenen Vorgehensweisen besprochen und die Trainer gaben Hinweise, wie alternativ noch effizienter oder sicherer vorgegangen werden kann. Letztendlich war es am Samstag allen Teilnehmern möglich, den Ernstfall sehr viel realitätsnäher als sonst möglich zu trainieren.

Eindrucksvolles und nachhaltiges Erlebnis

„Für alle war es ein sehr eindrucksvolles und nachhaltiges Erlebnis. Unser Dank gilt Lars Kunz, der durch die Organisation im Vorfeld und vor Ort diesen erlebnisreichen und nachhaltigen Tag ermöglicht hat“, sagte Ebeling abschließend.

Von Dennis Nobbe

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