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Hohenhameln An Karin Alpers kommt niemand vorbei
Kreis Peine Hohenhameln An Karin Alpers kommt niemand vorbei
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12:00 23.09.2009
Karin Alpers (Mitte) hat sich gestern von Bürgermeister Lutz Erwig, ihren Kollegen und Weggefährten in ihren Vorruhestand verabschiedet. 21 Jahre lang war sie Chef-Sekretärin im Hohenhamelner Rathaus. Quelle: de
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Hohenhameln. 21 Jahre lang hat die 61-jährige Karin Alpers im Rathaus und für die Gemeinde gearbeitet, war das „erste Gesicht“ für all die Bürger, die Fragen an den Bürgermeister und davor den Gemeindedirektor hatten.

Nach ihrer Ausbildung zur Bürogehilfin war sie zunächst in verschiedenen Betrieben in Salzgitter und Braunschweig tätig, bevor sie als Verwaltungsangestellte beim Kirchenkreisamt Peine angestellt war. 1988 folgte dann der Wechsel zur Gemeinde Hohenhameln.

„Ich musste mich noch bei den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses vorstellen und wurde durchleuchtet“, erzählte Karin Alpers gestern in lockerer Runde. „Bürgermeister Adelbert Künnemann wollte das so.“ Der parallel agierende Gemeindedirektor Dietrich Kroner hatte 19 Jahre lang die Arbeit im Rathaus geprägt, mit Wilhelm Hilker begann die Ära „Hohenhameln – freundlich mit Zukunft“, und Karin Alpers war mittendrin. Der Wochenspiegel lag in ihren Händen, oft diskutierte sie mit Interessengruppen und Vereinen, die mehr Platz für ihre Mitteilungen forderten.

Aufgeregte Bürger haben oft ihren ersten Zorn bei Karin Alpers abgeladen, weil der Gemeindedirektor oder später der hauptamtliche Bürgermeister nicht da war. Ein verständnisvolles Gespräch im Vorzimmer bei ihr überbrückte nicht nur die Wartezeit, sondern schaffte oft das notwendige Verständnis für das anschließende Gespräch. Und sie konnte eisern schweigen über dienstliche Angelegenheiten, so sehr auch „nachgebohrt“ wurde.

Gestern gab es nun Dankesworte, Blumen und Glückwünsche für den Vorruhestand. Karin Alpers freut sich drauf: „Zuerst mache ich Urlaub“, sagte sie, „es geht nach Usedom.“

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Er zittert. Er bebt. Er ruckelt. Er wirft Bleche ab. Aber er kippt nicht. 383 Schläge mit der Abrissbirne waren gestern nötig, um den zweiten ausgedienten Kraftwerkskessel in Mehrum von den Stahl-Beinen zu holen und die 1000 Tonnen Schrott auf die Seite zu legen. Etwa 200 Zuschauer waren dabei.

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