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Amerikanerin auf Spurensuche

Stedum-Bekum  Amerikanerin auf Spurensuche

Ein nicht ganz alltäglicher Besuch tauchte kürzlich in Stedum-Bekum auf: Die Vorfahren der US-Amerikanerin Karen Yockey O`Quin aus Pike County im amerikanischen Bundesstaat Illinois stammten aus Stedum-Bekum, die Frau wollte mehr über ihre Familiengeschichte erfahren.

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V. l.: vor dem Haus des Urgroßvaters: Bastian Borgelt, Sandra Twigger (Dolmetscherin), Ginger Simek, Oliver Dierschke, Karen Yockey O`Quin und Otto Köhler.

Quelle: Foto: privat

Stedum-Bekum. Eine besondere Besucherin erschien kürzlich in der Ortschaft Stedum-Bekum: Die US-Amerikanerin Karen Yockey O`Quin aus Pike County im amerikanischen Bundesstaat Illinois war gemeinsam mit ihrer Freundin Ginger Simek angereist. Sie befand sich auf Spurensuche: Ihr Urgroßvater Johann Bernhard Heinrich Thiele, der Sohn des damaligen Schullehrers Thiele in Bekum, wanderte im Jahre 1866 von Bekum über Bremerhaven nach Nordamerika aus.

Familienforscher aus Amerika stellten über die Auswanderungsbehörde Kontakt zum Vorsitzenden des Heimatvereins Otto Köhler her, der der Amerikanerin diesen Besuch in Stedum-Bekum ermöglichen konnte. Gemeinsam mit Ortsheimatpfleger Bastian Borgelt, Gerhard Bollmann und Ortsbürgermeister Oliver Dierschke wurde die Familiengeschichte der Lehrerfamilie Thiele rekonstruiert. Schnell war auch das ehemalige Wohnhaus des Urgroßvaters, das damals auch gleichzeitig als Schule diente, gefunden. Das Gebäude ist auch heute noch erhalten. In der Inschrift des Balkens ist namentlich der Schullehrer Bernhard Heinrich Thiele aufgeführt, der dieses Haus im Jahre 1816 erbaute.

Nach einem Rundgang durch die Ortschaft folgte noch ein Besuch in der evangelischen St.-Laurentius-Kirche in Hohenhameln. Hier fanden sich in den Kirchenbüchern weitere Hinweise auf die Vorfahren von O`Quin. Es ist nachzulesen, dass ihr Urgroßvater 1848 in dieser Kirche getauft und 1863 auch konfirmiert wurde. Das war der letzte kirchliche Eintrag vor seiner Auswanderung.

Erfreut über den herzlichen Empfang und glücklich, den Heimatort mit dem Wohnhaus der Vorfahren sehen zu können, fuhr O`Quin zurück zu den Mitreisenden der amerikanischen Reisegruppe.

Von Kerstin Wosnitza

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