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Hohenhameln „Altlasten“ kommen unter den Hammer
Kreis Peine Hohenhameln „Altlasten“ kommen unter den Hammer
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23:00 16.10.2009
Die Kinder ziehen ins frühere Flüchtlingswohnheim, bis ein neuer Kindergarten gebaut ist. Quelle: cb
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Hohenhameln-Equord. Der Hintergrund: Der Hohenhamelner Gemeinderat hatte mehrheitlich beschlossen, den bestehenden Kindergarten und das benachbarte Wohnhaus in Equord abzubrechen, um mit Geld aus dem Konjunkturpaket II des Bundes einen neuen Zweigruppenkindergarten mit Krippe und Jugendraum zu errichten. Insgesamt kostet der Neubau 1,1 Millionen Euro, 500000 Euro schießt die Landesregierung zu. Voraussichtlich im Sommer 2010, pünktlich zum neuen Kindergartenjahr, wird mit der Fertigstellung gerechnet.

„Das Flüchtlingswohnheim ist nur eine Übergangslösung, aber wir machen es uns auch dort gemütlich“, sagte Kindergartenleiterin Martina Meyer-Becker. Die Vorfreude auf den Neubau ist groß: „Wir freuen uns sehr auf den neuen Kindergarten und die Krippengruppe, wir sind sehr glücklich.“ Die Ausstattung wird moderner und es wird einen Zusatzraum für eine Kleingruppe sowie einen extra Mehrzweck-Raum geben. Trotzdem gibt es auch ein wenig Wehmut: „Wir haben Kolleginnen, die seit der Eröffnung des Kindergartens 1974 hier beschäftigt sind. Sie gehen mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, erklärt Meyer-Becker.

Vom alten Inventar trennte sich der Kindergarten gestern bei einer Versteigerung. Zwei Hochebenen und Jalousien kamen unter den Hammer. Auch ein „Kartoffellauf“ wurde veranstaltet. Bei Gyrospfanne und Getränken feierten Kindergarteneltern, Kinder, Förderverein, Kirchenvorstand und Gemeinde gemeinsam den Abschied vom Altbau und den Aufbruch in ein neues Heim. Für den Umzug wird der Kindergarten in der kommenden Woche geschlossen.

Mirja Weber

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