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Hohenhameln Aktionstag gegen Verpackungsmüll: Hohenhamelner Grüne machen mit
Kreis Peine Hohenhameln Aktionstag gegen Verpackungsmüll: Hohenhamelner Grüne machen mit
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20:15 16.09.2018
In Hohenhameln haben Gerda Ritter, Lisbeth Kunz, Hermann Berkhan, Anke Jürgens und Monika Berkhan sich an der Aktion „Plastic Attack“ beteiligt. Quelle: Antje Ehlers
Hohenhameln

„Wir wollen ein Zeichen setzen“, hatte der Ortsverband der Bündnis 90/ Die Grünen aus Hohenhameln überlegt und sich am Samstag am weltweiten Tag von „Plastic Attack“ beteiligt. In einem Supermarkt in Hohenhameln erledigten einige Mitglieder erst ihren Einkauf, dann packten sie noch vor Ort die Ware in mitgebrachte Netze, Dosen und Gläser um. Der Müll wurde anschließend im Sammelbehälter im Supermarkt entsorgt.

Supermarkt nur beispielhaft ausgewählt

Die Mitglieder betonen, dass der ausgewählte Supermarkt nur als Beispiel für Geschäfte generell diene. „Wir hätten uns auch für einem Discounter oder für ein anderes Geschäft entscheiden können“, betont Anke Jürgens.

„Was uns stört, ist, dass einfach viel zu viele Produkte eine Plastikverpackung haben, wie zum Beispiel einzelne Gurken. Das Paradoxe dabei ist, dass ausgerechnet Gurken mit dem Bio-Label eingeschweißt sind. Aber hier soll bald Abhilfe geschaffen werden, es gibt Überlegungen, Gurken mit einem Lasercode kenntlich zu machen“, sagt Monika Berkhan aus Bründeln, die sich gemeinsam mit Ehemann Hermann an der Aktion beteiligt.

Öfter auf Umverpackungen verzichten

Und Anke Jürgens stellt fest: „Normalerweise kaufe ich im Bio-Laden ein. Da ist es möglich, zum Beispiel Obst und Gemüse generell ohne Umverpackungen anzubieten. Das sollte doch bei anderen Lebensmittel-Anbietern auch möglich sein.“

Was heutzutage alles, teils unnötig, in Plastik verpackt ist, wurde den Beteiligten beim Umpacken in die mitgebrachten Behälter bewusst. Zwiebeln in Netzen, Weintrauben in Plastikpackungen ebenso wie Heidelbeeren, weiteres Obst und Gemüse, Süßigkeiten, bei denen einzelne Riegel noch mal extra verpackt sind, Wurst und Käse, selbst für Bleistifte wurde eine Umverpackung aus Karton und Plastik verwendet. „Die gibt es im Schreibwarenlädchen bestimmt lose“, merkte Hermann Berkhan an.

Kleiner Einkauf – viel Müll

Obwohl sich der Einkauf für die Hohenhamelner nur auf das Nötigste beschränkte, kam eine nicht unerhebliche Menge an Plastikmüll und auch ein geringer Teil an Papierverpackung zusammen. Mehr als ein gelber vollgestopfter Sack mit Kunststoffen wurde im vorgesehen Behälter im Supermarkt geleert.

Am Aktionstag wurden weltweit verschiedene Aktionen durchgeführt, um auf die Problematik des immer größer werdenden Plastikabfall und die Auswirkungen auf die Umwelt hinzuweisen. Gefordert wird zudem, den Anteil der Plastikverpackungen zu reduzieren.

Von Antje Ehlers

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