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Hohenhameln Ärger über schlechte Busverbindung zur IGS
Kreis Peine Hohenhameln Ärger über schlechte Busverbindung zur IGS
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07:00 18.10.2014
Mehrum: Betroffene IGS-Schüler und ihre Eltern ärgern sich über die schlechte Busanbindung. Quelle: jti
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„Da es keiner als notwendig ansieht, den neuen Schulkindern einen für deren Strecke notwendigen Busfahrplan für die Hin- und Rückfahrten auszuhändigen, was weder für die Schule noch für die Bus-Betreibergesellschaft ein großer Aufwand wäre, muss für die 180 neuen Schulkinder ein Großteil der Eltern sich diese Informationen alle einzeln heraus suchen“, moniert Löhr.

Er habe herausgefunden, „dass die Kinder, die nach Equord/Mehrum/Ohlum/Hohenhameln wieder nach Hause fahren müssen, bei einem Schulschluss gegen 13 Uhr einmal in der Luisenstraße umsteigen müssten (Wartezeit 15 Minuten) und noch ein weiteres Mal in Schwicheldt Am Lindenplatz umsteigen müssten (4 Minuten), da die Linie 502 nur vom Bahnhof bis Schwicheldt fahre. „Zweimal umsteigen für die zehn Kilometer – das ist schon happig“, findet auch Lange.

An einem Tag habe der Fahrer die Kinder Am Lindenplatz rausgeschickt, da es die Endhaltestelle sei. „Der Anschlussbus ist allerdings nicht gekommen oder wohl bereits weg gewesen.Dieser sollte 13.54 Uhr fahren, war aber nicht da. Der nächste Bus fährt um 15.13 Uhr, also eine Stunde und 19 Minuten später“ berichtet Löhr. Grube ergänzt: „30 Kinder standen am Straßenrand und mussten auf den nächsten Bus warten. Wer ein Handy hatte, ließ sich von den Eltern abholen.“

 „Mein Sohn nimmt zur Hinfahrt von Mehrum nach Vöhrum den Bus um 7.05 Uhr, da es der einzige Bus ist, mit dem er nach Vöhrum fahren kann, ohne umsteigen zu müssen. Leider kommt dieser Bus bereits überfüllt an, so dass er keinen Sitzplatz mehr bekommt, außerdem muss er dann noch über 30 Minuten in der Schule warten, bis der Unterricht beginnt“, schildert Löhr. „Es ist eine Zumutung, dass die Kinder, die sich freiwillig für die IGS in Vöhrum entschieden haben, mehrfach umsteigen müssten, um ihre schulische Ausbildung wahrnehmen zu können.“

jti

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Verbesserung bei der Anbindung soll geprüft werden

„Durch die Regionalbus Braunschweig habe ich eine Mitteilung erhalten, in welcher diese bedauert, dass der Wechsel in Schwicheldt am 12. September nicht geklappt hat“, teilte Reiner Göldner, Leiter des Fachdiensts Schule, Kultur und Sport beim Landkreis, jetzt mit. Offensichtlich habe es sich hier um eine Ausnahme gehandelt, da auch die Regionalbus Braunschweig (RBB) hofft, dass es zu keiner Wiederholung kommt. Bezüglich der notwendigen Umstiege teilte die RBB mit, dass dies sich im Rahmen einer wirtschaftlichen Ressourcenplanung nicht immer vermeiden lasse. „Gleichzeitig wurde mir zugesagt, dass dort geprüft wird, ob im Rahmen einer Umstrukturierung gegebenenfalls mindestens ein Umstieg eingespart werden kann.“ Bezüglich des Busses zu Schulbeginn wurde ergänzend mitgeteilt, dass der um 7.05 Uhr eingesetzte Bus zwar voll, aber nicht überfüllt gewesen sei, da die Busse bauartbedingt sowohl über Sitzplätze, als auch über Stehplätze verfügen. Es kann daher so gewesen sein, dass keine Sitzplätze mehr vorhanden waren. Der Landkreis wird mit der RBB in Kontakt bleiben und in einem noch anzuberaumenden Gespräch diese Problematik mit dem Ziel der Abhilfe erörtern.

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