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Hohenhameln Adler wanderten auf der Teufelsmauer
Kreis Peine Hohenhameln Adler wanderten auf der Teufelsmauer
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13:30 26.10.2018
Auf der Teufelsmauer machte die Wandersparte des SV Adler Hämelerwald eine kurze Pause für ein Gruppenfoto. Quelle: privat
Hämelerwald

Zu einer Tour in den nördlichen Harz machte sich die Wandergruppe des SV Adler Hämelerwald jetzt auf. Ziel war die sogenannte Teufelsmauer.

Auf circa 20 Kilometer Länge erstreckt sich die beeindruckende Sandsteinformation. Kein Wunder, dass sich viele Legende um ihre Entstehung ranken. So sollen Gott und Teufel einst den Harz unter sich aufgeteilt haben. Gott erhielt das fruchtbare Ackerland, der Teufel sollte das erzreiche Gebirge bekommen, wenn er es schafft, bis zum ersten Hahnenschrei am Morgen eine Mauer um seinen Besitz zu errichten. Kurz bevor ihm dies gelang, krähte nun aber der Hahn im Korb einer Bauersfrau, die in der Nacht unterwegs zum Markt stolperte, wobei sich das Federvieh erschreckte. Wütend, dass er die Wette verloren hatte, zerstörte der Teufel weitgehend die Mauer, so dass heute nur noch wenige Teile zu sehen sind.

28 Wanderer waren unterwegs im Nordharz

Ein Stück dieser Teufelsmauer sollte nun von der Wandersparte des SV-Adler erwandert werden und so machten sich 28 Wanderer mit Fahrgemeinschaften und „Adlerbus“ auf nach Blankenburg. Zunächst führte der Weg schmal, aber recht bequem auf der Nordseite der Felsrippe entlang. Unterwegs wurde das Fuchsloch erkundet, ein über eine enge Wendeltreppe erreichbarer Hohlraum unterhalb des Weges, der als Schutz vor Unwettern dienen soll. Kurze Zeit später war schon die Waldgaststätte Helsunger Krug erreicht.

Nach der Mittagspause zeigte sich der goldene Oktober von seiner besten Seite und es folgte die erste größere Anstrengung: Steil hinauf ging es auf den Kammweg. Einige hundert Meter später konnte schon der beeindruckende Felsen „Hamburger Wappen“ bestaunt und erklettert werden.

Gruppen teilten sich auf

Der Kammweg führte die Gruppe zurück Richtung Osten. Dann teilte sich der Weg. Die nicht ganz so trittsicheren und schwindelfreien Wanderer wählten den Pfad auf der Südseite der Teufelsmauer. Die Übrigen entschieden sich für den abenteuerlichen Klettersteig. Belohnt wurde diese kräftezehrende Kraxelei durch herrliche Ausblicke in das herbstliche Harzvorland. Am Großvaterfelsen, einer besonders herausragenden Klippe mit 360 Grad Rundumblick trafen Alle wieder zusammen und schnell war der Parkplatz – etwas müde aber zufrieden mit der eigenen Leistung und dem herrlichen Herbsttag - erreicht.

Von der Redaktion

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