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Hohenhameln Abenteuer-Vortrag begeisterte 100 Besucher
Kreis Peine Hohenhameln Abenteuer-Vortrag begeisterte 100 Besucher
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22:15 20.10.2014
Achill (r.) und sein Sohn Aaron Moser berichteten in Hohenhameln von ihren Abenteuer-Touren. Quelle: oh

Im „Gepäck“ hatte Moser außer zahlreichen spannenden Geschichten über seine Reisen auch Sohn Aaron. Die zwei Mosers haben so manches Abenteuer miteinander erlebt. Schon bevor ihn sein Sohn begleitete, war Achill Moser bereits in entlegenen Gebieten der Erde unterwegs. Und dabei hatte er immer wieder auch unangenehme Erlebnisse: eine Entführung beispielsweise und einen Raubüberfall. Darüber wollte der 60-Jährige aber nicht berichten. „Das Schöne bei den Reisen überwiegt eindeutig“, betonte der Abenteurer.

In diesem Jahr wanderte er unter anderem rund 1400 Kilometer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang und 1000 Kilometer auf den Spuren von Don Quijote in Spanien. Wandern ist Mosers Leidenschaft. „Das ist Gehen in einer Geschwindigkeit, in der die Seele Schritt hält“, berichtete der 60-Jährige. Dabei lasse sich viel erleben - und es gebe viel zu erzählen.

Zum Bildvortrag von Vater und Sohn waren gut 100 Besucher in die evangelische Kirche gekommen. Nachdem Achill Moser einige wunderbare Wüstenfotos gezeigt hatte, erzählten die beiden Mosers ausführlich von einer gemeinsamen Wanderung im Harz sowie über eine Tour von München nach Florenz - Reisen auf den Spuren des Dichters Heinrich Heine, der im 19. Jahrhundert die selben Strecken wanderte. Herrliche Fotos waren dabei entstanden. Mal wurden sie von den beiden Mosers kommentiert, mal untermalte sie Musik.

Größtes Thema war eine 1500 Kilometer lange Wanderung - gelaufen in 75 Tagen - von München über Innsbruck, Südtirol, Verona, Mailand, Genua und Lucca nach Florenz. Achill und Aaron Moser berichteten von ihren Eindrücken, von Problemen, die solch ein enges, wochenlanges Zusammensein eines Vaters mit seinem 18-jährigen Sohn mit sich bringen kann, von Widrigkeiten, von wunderbaren Orten und Landschaften. Bilder veranschaulichten die Reise.

Am Ende des Vortrags gab es den wohlverdienten Applaus. Und auch die Laurentius-Stiftung zog ein positives Fazit. Förderkreis-Vorsitzender Ulrich Pohl: „Es war ein gelungener Abend und dadurch, dass die Eintrittsgelder der Stiftung zugute kommen, auch für die Stiftung ein guter Abend.“

js