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76 Kündigungen nach Steinbach-Insolvenz

Hohenhameln 76 Kündigungen nach Steinbach-Insolvenz

Hohenhameln. Im Zuge des Insolvenzverfahren des Nussknacker-Herstellers Steinbach aus Hohenhameln haben 76 Mitarbeiter ihren Job verloren.

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Aufgrund der Insolvenz hat der Nussknacker-Hersteller Steinbach 76 Mitarbeitern gekündigt.

Quelle: Isabell Massel

Die Außenstelle in Marienburg im Erzgebirge musste komplett geschlossen werden, was einen Stellenverlust von 40 Arbeitsplätzen vor Ort bedeutet. In Hohenhameln verloren von 66 Angestellten 36 ihren Arbeitsplatz - die verbleibenden kümmern sich nun um vorgezogene Aufträge aus den USA, damit im Moment der Fortbetrieb des Unternehmens gesichert ist.

Zum Hintergrund: Am 30. November lief das beantrage Insolvenzgeld aus, wodurch die Kürzungen in der Kostenstruktur notwendig wurden. Dabei stellt der Insolvenzverwalter Manuel Sack allerdings klar, dass Stelleneinsparungen zwangsläufig auf die Belegschaft hinzugekommen wären: „Auch wenn sich rechtzeitig ein Investor gefunden hätte, hätte dieser über die Kostenstruktur des Betriebes nachgedacht.“

Die betroffenen Arbeitnehmer bekommen derzeit Arbeitslosengeld. Die Differenz zwischen diesem und ihrem Gehalt kann später teilweise aus der Insolvenzmasse gezahlt werden, dazu kann zum aktuellen Zeitpunkt aber noch keine Aussage getroffen werden, wie Sack auf Nachfrage mitteilte.

Allerdings gäbe es aktuell weitere Gespräche mit interessierten Investoren und die nun vorgezogenen Aufträge, die normalerweise erst zu Beginn des neuen Jahres erteilt worden wären, sichern den Fortbetrieb für die derzeit 30 angestellten Mitarbeiter.

„Wir waren gezwungen die Kosten an die Umstände anzupassen“, erläutert der Fachanwalt für Insolvenzrecht. Der Grund der Insolvenz des Traditionsunternehmens sahen die Geschäftsführer in der Einführung des Mindestlohns.

Zu den Gründen, warum die Gespräche mit anderen Interessenten gescheitert sind, konnte er sich nicht äußern, machte aber deutlich, dass auch einige Finanzinvestoren am Unternehmen Interesse zeigten, für die die Umsatzgröße allerdings zu gering gewesen ist.

In naher Zukunft wird es nun Gespräche über Neuaufträge und Investoren geben.

jaw

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