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Gildentag des Peiner Handwerks und der Kirchen

Ökumenischer Gottesdienst Gildentag des Peiner Handwerks und der Kirchen

Unter dem Motto „Mein Beruf – dein Beruf – eine Berufung!?“ feierten das Peiner Handwerk und die Kirchen am Sonntag den 15. Gildentag.

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Die Veranstaltung begann mit einem Gottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche.

Quelle: Nicole Laskowski

Peine. Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche. Für den musikalischen Rahmen sorgten der Posaunenchor des Kirchenkreises Peine und Kirchenkreiskantor Christof Pannes an der Orgel.

Gemeinsam mit den Fahnenträgern der Handwerksinnungen zogen Kirchenvorsteher, der katholische Diakon Helmut Zimmermann und Superintendent Dr. Volker Menke in die Kirche ein. Nach der Begrüßung und dem Lied „In Gottes Namen fang ich an“, wurde ein Film gezeigt, der in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen entstanden ist. Darin berichteten junge Leute über die Gründe für ihre Ausbildung im Handwerk. Zudem kamen gestandene Handwerksmeister zu Wort, die ihren Beruf heute noch genauso schätzen wie am ersten Tag.

Auf die Aussagen des Films nahm Diakon Zimmermann in seiner Ansprache Bezug. „Beruf und Berufung – von den Worten her ist das sehr dicht beisammen“, sagte er. Allerdings sei nicht immer nur der Beruf die Berufung. Wenn er auf sich selbst schaue, so habe er nach der Schule einen ganz normalen Beruf ergriffen. Seine Berufung sei aber eine andere, weswegen er noch ein Ausbildung als Diakon absolviert habe und bis heute mit Begeisterung dabei sei. „Jeder Mensch hat seine eigene Berufung, in dieser Welt etwas zu bewirken“, bekräftigte er.

Auch der Superintendent blickte in die eigene Vergangenheit zurück und erinnerte sich an eine Begebenheit mit seinem Vater, einem Maler, der schnell die Geduld verlor, ihm das Tapezieren beizubringen. „Leider habe ich zwei linke Hände, deswegen musste ich Pastor werden“, scherzte er. Er plädierte dafür, die tägliche Arbeit wieder mehr als Beruf zu sehen, einen Sinn darin zu finden und nicht so oft vom „Job“ zu sprechen. „Das berufliche Leben ist auch eine Form des Gottesdienstes“, sagte Menke.

Zum Gildetag kamen auch zahlreiche Vertreter aus der Politik

Zum Gildetag kamen auch zahlreiche Vertreter aus der Politik.

Quelle: Nicole Laskowski

Kreishandwerksmeister Lutz Seidel dankte in seinem Grußwort allen Unterstützern, allen voran der Volksbank BraWo, für das Sponsoring der Veranstaltung. Er brachte zum Ausdruck, dass sich das Handwerk begeisterten und engagierten Nachwuchs wünscht. Die Chancen für eine Karriere seien im Handwerk aktuell so gut wie nie.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es auf dem Euling-Hof bei kühlen Weinen und Leckereien vom Grill noch ausreichend Gelegenheit für angeregte Gespräche.

Von Nicole Laskowski

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