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Edemissen Zehntspeicher war am Sonntag geöffnet
Kreis Peine Edemissen Zehntspeicher war am Sonntag geöffnet
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21:00 16.09.2014
Zahlreiche Ausflügler nutzten den Tag des offenen Denkmals für einen Abstecher in den Zehntspeicher, wo Olaf Ackermann-Lahmann (r.) allerhand zu berichten wusste. Quelle: rb

Rund 40 Besucher schauten sich am Sonntagvormittag in dem historischen Gemäuer um.

„Es ist sehr schön, das hier alles zu sehen“, sagte Petra Preuß, die zusammen mit ihrem Mann Andreas aus Grassel (bei Meine) gekommen war. „So einen alten Ofen kenne ich noch aus der Kindheit von meiner Tante“, erklärte die junge Frau angesichts eines alten Wärmespenders, „aber die anderen Gerätschaften sind mir neu“. Um sie nicht so schnell wieder zu vergessen, fotografierte sie fleißig und las sich auch die Objekt-Beschreibungen genau durch.

Von Gerda Surburg aus Wehnsen erhielt Olaf Ackermann-Lahmann interessante Hinweise zu den Geräten rund ums Spinnen. Der Archivwart des Heimatvereins führte durch die Räumlichkeiten des Zehntspeichers und erläuterte das Interieur, nachdem er zuvor über die Baugeschichte des Denkmals gesprochen hatte. „Ich finde es prima, dass ich bei solchen Gelegenheiten noch etwas dazulernen kann“, freute er sich und steckte mit seiner Begeisterung die Besucher an.

Beim Betrachten der Bänke aus der alten Edemisser Schule entspann sich sofort eine Diskussion über die Schulzeit vergangener Tage, in der die Prügelstrafe durchaus gang und gäbe war. Gar nicht üblich dagegen war ein Fernseher im Schlafzimmer. Den würden die Grundschulkinder heute als erstes vermissen, wenn sie das kleine, niedrige Schlafzimmer beträten, erzählte Lahmann, der auch Führungen mit Schulklassen organisiert, schmunzelnd.

bv