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Edemissen „Wwoofer“ aus Brasilien in Voigtholz-Ahlemissen
Kreis Peine Edemissen „Wwoofer“ aus Brasilien in Voigtholz-Ahlemissen
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07:00 28.03.2018
Ulf Lahmann (l.) und Gustavo Galeazzi. Quelle: Dennis Nobbe
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Voigtholz-Ahlemissen

 Geboren ist Galeazzi im Süden Brasiliens. Als seine Mutter im Nordosten des Landes Arbeit fand, mussten beide umziehen. Im Alter von 19 Jahren sammelte er im Rahmen eines dreimonatigen Austauschprogrammes erste Auslandserfahrungen in den USA. Mit 21 Jahren begann er sein Studium „Agronomic Engineering“, also „Farm-Ingenieurwesen“, im brasilianischen Fortaleza.

An der Universität lernte er Theoretisches über dieses Berufsfeld. Was ihm fehlte, waren Praxiserfahrungen. Das tägliche Sitzen und Zuhören tat ihm nicht gut, wie er lachend schildert. So entschied Galeazzi sich mit 27 Jahren, als er sein Studium abschloss, für ein Jahr nach Finnland zu gehen, um an einem Austauschprogramm teilzunehmen und auf Biobauernhöfen mit anzupacken. Das Land in Nordeuropa war für ihn wie ein Paradies, da es dort im Gegensatz zu seinem vorigen Wohnort extrem ruhig ist.

Von der Idee des „Wwoofings“ war Galeazzi sofort begeistert. „Es ist sehr interessant, weil man ein Teil der Gastfamilie ist und die jeweilige Mentalität miterlebt.“ Zudem helfe es, Sprachen zu erlernen: Galeazzi spricht fließend Portugiesisch, Spanisch, Englisch und Italienisch.

Im vergangenen Jahr war er als Wwoofer in Italien. Das gute Essen, die Landschaften und Dörfer haben ihm besonders gut gefallen – zudem nahm er die italienische Staatsbürgerschaft an. „Hätte ich nur die brasilianische, dürfte ich nicht so lange am Stück in der EU bleiben“, erklärt er.

Vor drei Wochen kam Galeazzi in Deutschland an. Zunächst war er in Cuxhaven, dann kam er auf den Biohof von Lahmann. Voraussichtlich bleibt er für zwei Wochen dort. „Vielleicht komme ich aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder“, sagt er.

Genau wisse er noch nicht, für wie lange Deutschland sein Zuhause sein wird. Geplant waren sechs Monate, aber alles könne sich jederzeit ändern. Nächstes Ziel könnte Köln werden, wo er Freunde besuchen möchte. Gerne würde er immer weiter in den Süden reisen und den Schwarzwald sehen.

Letztes Jahr startete er einen mehrsprachigen Blog über seine Erfahrungen, den er zukünftig wieder aktiver betreiben möchte. Erreichbar ist er unter www.gustavotheexplorer.wordpress.com.

Gaelazzi möchte anderen das „Wwoofing“ näher bringen. Es gebe so viele Möglichkeiten auf Bio-Höfen. Für seine Arbeit bekommt er Essen und eine Unterkunft. Geld befließt meistens nur, wenn man Überstunden macht.

Von Laura Wübbenhorst

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