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Wohngebäude und Geschäfte auf Redecke-Areal geplant

Edemissen Wohngebäude und Geschäfte auf Redecke-Areal geplant

Dass auf dem Areal, auf dem derzeit das Landhaus Redecke, der Hof Wöhler und das Wohnhaus der Familie Rumpf zu finden sind, etwas Neues entstehen soll, ist schon länger Thema in Edemissen. Nun wurden erstmals konkrete Pläne für den „Wohnpark Am Pfarrgarten“ vorgestellt.

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Der Areal-Entwurf aus Richtung Westen: Vorne ist die B 444/Peiner Straße, rechts im Vordergrund angedeutet der Raiffeisenmarkt und am Ende der mittleren Hausreihe das heutige Gasthaus Redecke, das erhalten bleiben soll.
 

Quelle: Christoph Kohl Architektur GmbH

Edemissen.  Auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Areal soll vom derzeitigen Gebäudebestand nur das Kerngebäude des Gasthauses erhalten bleiben. Alles andere soll neuen Häusern weichen. Entstehen sollen rund 50 Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern und elf Reihenhäuser. Damit sollen Personenkreise aller Altersgruppen angesprochen werden – von jungen Familien bis hin zu Senioren. Zudem ist angedacht, mehrere Geschäftsräume für kleinere Gewerbebetriebe anzubieten. Komplett vom Tisch ist der Bau eines großen Drogeriemarktes, der lange im Gespräch war.

Realisiert wird das Vorhaben von der eigens gegründeten Projektgesellschaft Am Pfarrgarten. Geschäftsführer ist Michael Betker aus Peine. Er geht von einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 12,5 Millionen Euro aus.

Bei der Gestaltung der Gebäude soll darauf geachtet werden, dass sie sich harmonisch ins Ortsbild einfügen und auch zum historischen Ortskern, der im Osten anschließt, passen. Diesem Gedanken folgt auch der geplante Erhalt des alten Gasthauses, das künftig Wohnungen beherbergen soll.

Die Gestaltung des Areals soll offen sein, es soll eine fußläufige Verbindung zur Kirche und zum Altdorf entstehen.

„Es handelt sich um vorläufige Pläne, damit man sich ungefähr vorstellen kann, wie die Bebauung aussehen kann“, machte Bürgermeister Frank Bertram im Pressegespräch deutlich.

Der Politik wurden die Pläne bereits vorgestellt. Sie hat Zustimmung signalisiert. Nun muss der Bebauungsplan geändert werden. Zurzeit ist die Fläche als Mischgebiet ausgewiesen, künftig soll sie ein „urbanes Gebiet“ sein, wie es amtlich korrekt heißt. Zulässig sind dann dort Wohn-, Geschäfts- und Bürogebäude sowie Anlagen für kirchliche, kulturelle oder ähnliche Zwecke.

Die konkrete planerische Umsetzung des Projekts wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. „Vor Ende 2018 wird baulich nichts passieren. Mit dem Beginn der Abrissarbeiten rechnen wir erst 2019, und die ersten Wohnungen sind sicher nicht vor 2020 bezugsfertig“, sagt Betker.

Der Geschäftsführer weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass der Betrieb im Landhaus Redecke noch bis Mitte 2018 fortgeführt werden soll.

Von Kerstin Wosnitza

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