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„Wir wollen voneinander profitieren“

Edemissen „Wir wollen voneinander profitieren“

Großes Interesse am Mehrgenerationen-Projekt von Heide und Christoph Beese in Edemissen: Über 20 Interessierte fanden sich im Garten des Wohnhauses an der Mödesser Straße 5 ein, um über das weitere Vorgehen zu sprechen.

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Christoph Beese mit dem Grundstücksplan.

Quelle: Ralf Büchler

Edemissen. Die Mehrheit der Anwesenden war für den Vorschlag, den Verein „Mehrgenerationenhof Edemissen“ zu gründen. Ziel sei es, daraus eine Genossenschaft zu entwickeln. Benno Heinrich, dem das Grundstück an der Mödesser Strasse gehört, machte deutlich: „Durch die Gründung der Genossenschaft können Neubauten und Umbauten leichter finanziert werden.“ Er bringt sein Grundstück ein, weil es zu groß für ihn und seine Frau ist.

Seine Tochter hatte ihn mit dem Projekt der Beeses in Kontakt gebracht. Christoph Beese erinnert sich: „Ich habe vor Pfingsten erstmals mit Benno Heinrich gesprochen, danach war er so von der Sache überzeugt, dass er von sich aus die anderen Hausbesitzer angesprochen hat.“ Auch die interessierten sich für das Projekt, sodass jetzt außer Heinrichs Haus auch die Grundstücke der Familien Hennings, Ehrhorn und Wöhler in die Planungen einbezogen werden können.

Christoph Beese präsentierte den Anwesenden einen Plan des nunmehr 12 000 Quadratmeter großen Areals zwischen der Mödesser und Blumhagener Straße. Darunter ist auch eine etwa 3500 Quadratmeter große Wiese.

„Die könnte für Landwirtschaft oder Kleintierhaltung genutzt werden“, war ein Vorschlag. Dabei könnten sich Alt und Jung gemeinsam um die Bewirtschaftung kümmern. „Wir wollen voneinander profitieren“, waren sich die Besucher einig. Auch eine Scheune auf dem Gelände soll gemeinsam zum Töpfern oder Schreinern genutzt werden. Aus Hameln ist Wilhelm Sievers nach Edemissen gekommen.

Er wurde von Bekannten aus dem Kreis Peine über die Planungen informiert und meint: „Mich interessiert das Thema allgemein und ich bin alleinstehend. Wenn ich älter werde, muss ich sehen, wie es für mich weitergeht.“

Eike Thomsen ist mit ihrem Mann Günter aus Braunschweig angereist. Sie haben Kinder im Peiner Land. Beide kennen das Zusammenwohnen der Generationen aus ihrer Jugend. „In landwirtschaftlichen Betrieben war das Leben mehrerer Generationen unter einem Dach normal.

Edemissen könnte jetzt zudem Vorreiter in der Region in Sachen Mehrgenerationenhof werden. Heide Beese macht deutlich: „Im Umkreis von Peine und Braunschweig gibt es eine solche Form des Wohnens noch gar nicht.“

fl

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