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Edemissen Wipshausen hat sich zwischen Erse und Bahn entwickelt
Kreis Peine Edemissen Wipshausen hat sich zwischen Erse und Bahn entwickelt
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00:17 22.01.2019
Wipshausen aus Richtung Süden gesehen im Jahr 2014. Quelle: Reinhard Bartels
Wipshausen

Edemissen aus der Luft“ ist diese PAZ-Serie überschrieben, die in loser Folge erscheint. In alphabetischer Reihenfolge werden alle 14 Ortschaften der Gemeinde Edemissen anhand mehr als 30 Jahre alten und aktuellen Luftbildern vorgestellt und Veränderungen aufgezeigt. Die Serie entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Archivverein Edemissen. Im heutigen vierzehnten und letzten Teil geht es um Wipshausen.

Viele Kiesseen

Wipshausen hat sich zwischen der Erse im Westen und der inzwischen entwidmeten Bahnlinie von Celle nach Braunschweig im Osten entlang der Ersestraße und der Braunschweiger Straße entwickelt und ist umgeben von gleich einer ganzen Reihe künstlicher Seen, die durch den Kiesabbau entstanden sind.

An den roten Dächern recht gut zu erkennen ist der alte Dorfkern an der Ersestraße.

Ein wenig kurios wirken auf den Luftbildern die beiden Gebiete, die schon vor Jahrzehnten jenseits der Bahnlinie entstanden sind. „Vermutlich war es einfach möglich, dort Bauland zu erwerben. Bei der Entwicklung von Ortschaften sind die Verantwortlichen natürlich von der Bereitschaft der Grundbesitzer abhängig, Land zu verkaufen“, sagt Reinhard Bartels vom Heimatverein.

Mitte der 50er Jahre entstanden Siedlungshäuser

Beide Wohngebiete entstanden unter dem passenden Namen „Östlich der Bundesbahn“ Mitte der 1950er Jahre, das nördlichere am Heidkrugsweg, das andere am Kiefernweg. Dort wurden in kurzer Zeit in recht großer Zahl die für jene Zeit typischen Siedlungshäuser mit Nebengebäuden für Ställe und großen Gärten zur Selbstversorgung insbesondere für Flüchtlinge und Heimatvertriebene gebaut, um die enorme Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg zu mindern.

Ab 1959 entstand der Mühlenring gegenüber vom heutigen Sportplatz, und um 1960 die Turnhalle, die auch als Mehrzweckgebäude genutzt wird, und angrenzend der Turnhallenring.

Auch in der Horst wurde gebaut

Nördlich von Wipshausen liegt ein wenig abgerückt vom Hauptdorf der Ortsteil Wipshausen-Horst. Hier wurde 1966 das Baugebiet Grashöfe genehmigt und in der Folge entwickelt.

Östlich der Braunschweiger Straße gab es Ende der 1970er Jahre ein kleines Baugebiet. Anfang der 1980er Jahre wuchs der Ort gleich an zwei Stellen. Zum einen wurde die Fläche nördlich des Turnhallenrings bebaut, die Straße „Im Bühfeld“ entstand. Auf dem alten Luftbild sind die Häuser dort gerade im Entstehen.

Zum anderen entwickelte sich ganz im Süden von Wipshausen zwischen der Bahn und einem der Kiesseen das Baugebiet „Mühlenring/Steinberg“, das auf dem neuen Luftbild sehr gut zu erkennen ist.

Um 2000 entstand dann auch das Wohngebiet „Im Aufeld“ südlich des Turnhallenrings. Auf der älteren Luftaufnahme ist dort noch Feld zu sehen.

Ort entwickelt sich weiter

Wipshausen entwickelt sich auch aktuell weiter: Derzeit wird auf der großen Fläche östlich der Bebauung an der Braunschweiger Straße zwischen den vorhandenen Häusern und der ehemaligen Bahntrasse ein Baugebiet erschlossen (die PAZ berichtete mehrfach). Mit der Bebauung soll demnächst begonnen werden.

Von Kerstin Wosnitza

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