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Edemissen „Weiterer Kiesabbau bringt Belastungen für Bürger“
Kreis Peine Edemissen „Weiterer Kiesabbau bringt Belastungen für Bürger“
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15:00 09.06.2015
Nach Aussage der Edemisser Grünen fühlen sich viele Bürger von Wipshausen vom Lärm, der vom Kieswerk ausgeht, gestört. Quelle: A
Wipshausen

David Schwarz, Sprecher des Ortsverbandes und selbst Bürger von Wipshausen, sagt: „In der Ersestraße ist der Lärm des Kieswerks jeden Tag häufig bis spät in die Nacht zu hören. Ein gemütliches Sitzen auf der Terrasse ist für die Anwohner auch am Wochenende auf der dem Kieswerk zugewandten Seite unmöglich. Viele Anwohner haben sich auf den lange geplanten Abschluss der Arbeiten dort gefreut und würden viel Lebensqualität zurückgewinnen. Sie werden nun von bürgerfernen Politikern vor Ort enttäuscht, die sich einseitig nur für die Interessen der Betreiber des Werks einsetzen.“

Er wirft dem Kieswerksbetreiber „unausgegorene Pläne“ vor. So gebe es noch keine Klarheit über den möglichen Erwerb der Erweiterungsfläche. Betroffen ist unter anderem Dirk Brennecke als Anwohner sowie Eigentümer einer großen Teilfläche der Erweiterungsfläche. Er bestätigte gegenüber der PAZ, dass diese Fläche definitiv nicht zum Verkauf steht.

Besorgt zeigen sich die Grünen auch bezüglich der Rekultivierung. In der Pressemitteilung heißt es: „Am vorhandenen Kiessee müssen diverse vorgeschriebene Maßnahmen umgesetzt werden. Dies soll möglichst während des Abbaus geschehen. Durch die exzessive Auskiesung bestehen jedoch erhebliche Zweifel, dass zum Beispiel Böschungsprofile oder Flachwasserzonen korrekt eingehalten werden. Hier sind weitere Überprüfungen durch die Kreisverwaltung im Sinne der Sicherheit und des Naturschutzes dringend erforderlich.“

Schwarz betont: „Die Grünen setzen sich für die Umwelt und Naturschutz ein. Es ist für uns jedoch schwer vorstellbar, wie in der Seenlandschaft bei Wipshausen ein weiterer See die Erse-Auen signifikant aufwerten würde. Ziel sollte eine abwechslungsreiche Landschaft sein, um ein wertvolles Gesamtbiotop zu erhalten. Dafür notwendige Maßnahmen unterstützen wir gerne. Ein weiterer jahrzehntelanger Abbau würde jedoch vor allem eines bringen: Belastungen für die Bürger.“

wos

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