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„Was mache ich, wenn mein Hund ständig kläfft?“

Eddesse „Was mache ich, wenn mein Hund ständig kläfft?“

Umarmungen, Händeschütteln, Küsschen hier und Küsschen da, und beim Blick nach unten ruft Heike Homann aus: „Mensch, ist der schon groß geworden.“

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Hunde-Trainer Dieter Asendorf mit (von links) Angela Nagel und Tequila, Angela Merten-Hanebuth und Einstein sowie Helga Poos mit Zoran, die das Apportieren gezeigt haben.

Quelle: rrb

Edemissen-Eddesse. Sie meint nicht etwa den Nachwuchs der Familie Ilbasan aus Wunstorf, sondern den fünf Monate alten Elo, genannt Bolle. Und die Wiedersehensfreude verlagert sich und geht über in Kraulen, Klopfen und Streicheln. Eine Szene, die sich vielfach beim Sommerfest im Rütter’s D.O.G.S.-Zentrum für Menschen mit Hund in Eddesse abspielt. Die Vierbeiner der Anwesenden sind Familienmitglieder und werden als solche behandelt.

„Zwischen 400 und 500 Besucher waren hier“, schätzte Heike Homann, die im Hunde-Zentrum ihres Mannes Dieter Asendorf die organisatorischen Fäden in der Hand hat und anerkannte Züchterin der Hunderasse „Elo“ ist. D.O.G.S. steht für das vom Tierpsychologen und „Hundeprofi“ Martin Rütter entwickelte dog orientated guiding system (am Hund orientierte Führungs-System). Das Einzugsgebiet des vor einem Jahr gegründeten Eddesser Zentrums reicht von Uetze, Peine, Salzgitter und Hildesheim über Hannover bis nach Hameln.

„Die Nachfrage nach Kursen, Seminaren, Einzeltraining und Themenabenden lief im vergangen Jahr so gut, dass inzwischen neben meinem Mann drei weitere bei Rütter ausgebildete Trainer im Team sind“, erklärte Heike Homann. Helga Poos mit ihrem Elo „Zoran“, Angela Merten-Hanebuth mit Mischling „Einstein“ und Angela Nagel mit dem Rottweiler „Tequila“ zeigten, was sie gelernt haben und demonstrierten auf dem Trainingsgelände Apportieren, wobei nicht alle drei Hunde gleichzeitig losgeschickt wurden, „damit es nicht zu Futteragressionen kommt“.

Bei einer anderen Vorführung ging es um Fährtensuche mit einer fünf Meter langen Schleppleine. „Die Hunde arbeiten mit der Nase“, erklärte Dieter Asendorf, „ihr Geruchssinn ist 40 Mal besser entwickelt als unserer“. Zwischen den praktischen Vorführungen wurde Asendorf auf Schritt und Tritt in Gespräche verwickelt: „Mein Hund reagiert stark auf Vögel, was kann ich tun?“ wurde er gefragt, oder „Was mache ich, wenn er ständig kläfft?“

Der Ausbilder antwortete geduldig und hatte jede Menge Ratschläge parat. Tipps tauschten die Besucher auch untereinander aus, genossen die entspannte Atmosphäre und lauschten der Musik der Gruppe „Carpe Diem“, ebenfalls bekennende Hundefreunde. Essen und Trinken standen bereit und für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut. Aber die fanden es viel interessanter, die Hunderassen vom kleinen Pinscher bis zum großen Irischen Wolfshund zu beobachten.

„Nach dem großen Erfolg veranstalten wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder ein Sommerfest“, resümierte Heike Homann.

Brigitte Vogel

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