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Verletzte außer Lebensgefahr

Unfall bei Edemissen Verletzte außer Lebensgefahr

Ein Toter, zwei Verletzte – das ist die Bilanz des verheerenden Unfalls in der Panzerkurve zwischen Stederdorf und Edemissen am Donnerstagabend. Die Kreisverwaltung will nun nochmals prüfen, ob die Geschwindigkeit dort begrenzt werden muss.

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Der 47-jährige Fahrer des beim Unfall völlig zerstörten Ford Escort starb kurz nach dem Unglück.

Quelle: Isabell Massel

Edemissen. Zunächst die gute Nachricht: Die bei dem Unfall verletzte 28-Jährige aus Edemissen sowie deren ebenfalls verletzte siebenjährige Tochter soll es den Umständen entsprechend besser gehen. Beide sollen nach Aussagen von Angehörigen außer Lebensgefahr sein, teilte die Polizei mit.
Der dramatische Unfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 18.33 Uhr auf der Bundesstraße 444 zwischen Edemissen und Stederdorf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam ein 47-jähriger Mann mit seinem Ford Escort auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und fuhr in den Audi A 4 der 28-Jährigen. Der Ford Escort wurde aufgrund eines zeitgleichen Zusammenstoßes mit einem Straßenbaum in mehrere Teile gerissen. Der Ford-Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt. Er starb wenig später.
Schon während des Einsatzes forderten die Rettungshelfer, in der Panzerkurve endlich eine 70er-Zone einzurichten. Kreissprecher Henrik Kühn sicherte zu, dieses nun genau zu prüfen. „Alle Verkehrsexperten, einschließlich der Polizei, beurteilen die Situation an der sogenannten Panzerkurve so, dass sie bei trockener Fahrbahn gefahrlos mit 100 Stundenkilometer durchfahren werden kann. Aufgrund des tödlichen Unfalls wollen wir jedoch die Möglichkeit einer Geschwindigkeitsbegrenzung gemeinsam mit allen Beteiligten erneut überprüfen“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Unterstützung erhält er dafür vom Peiner Landtagsabgeordneten Dr. Manfred Sohn (Die Linke). „Ziel müsse es sein, die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der lang gezogenen Kurve auf 70 Kilometer pro Stunde zu begrenzen“, schreibt der Politiker aus Abbensen in einer Pressemitteilung. Sohn schlägt eine fest installierte Geschwindigkeitsüberwachung vor.

Tobias Mull

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