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Unterstützung für Sattlerei-Betreiber in Klein Blumenhagen

Antrag der Grünen und Linken in Edemissen Unterstützung für Sattlerei-Betreiber in Klein Blumenhagen

Die Ratsmitglieder Brigitte Süß (Linke) und der Frakion der Grünen im Gemeinderat Edemissen beantragen die Aufstellung einer Außenbereichssatzung für Klein Blumenhagen.

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Die Zukunft der Sattlerei in Klein Blumenhagen ist derzeit ungewiss. Unterstützung kommt von Grünen und Linker.
 

Quelle: Archiv

Edemissen.  Hintergrund: Dort hat sich eine Sattlerei angesiedelt, deren Fortbestand derzeit unsicher weil nicht genehmigungsfähig ist (PAZ berichtete).

Die Ratsmitglieder Brigitte Süß (Linke) und der Frakion der Grünen im Gemeinderat Edemissen beantragen die Aufstellung einer Außenbereichssatzung für Klein Blumenhagen. Hintergrund: Dort hat sich eine Sattlerei angesiedelt, deren Fortbestand derzeit unsicher weil nicht genehmigungsfähig ist (PAZ berichtete).

Der Antrag ist einer der Punkte auf der Tagesordnung der Ratssitzung am kommenden Montag, 19. Juni, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

„Ziel ist es, die Sattlerei baurechtlich auf gesicherte Füße zu stellen“, so die Antragsteller. „Für die Inhaber ist der augenblickliche Zustand zermürbend“, sagt Süß. Schließlich rede man in der Gemeinde und im Landkreis nun schon über ein halbes Jahr darüber, ohne dass sich nennenswert etwas getan hätte.

Es könne niemandem vermittelt werden, weshalb der Betrieb einer kleinen Sattlerei an diesem Standort nicht möglich sein soll, schreiben die Antragsteller. Schließlich sei nebenan ein größerer Maschinenbaubetrieb ansässig, dessen Rechtmäßigkeit nicht in Frage stehe.

„Klein Blumenhagen ist schon lange kein kleinbäuerliches Idyll, das sollte der Rat berücksichtigen. Der wünschenswerte Erhalt einer alten Hofstelle durch die Zulassung eines Gewerbebetriebs ist dabei naheliegend“, so die Argumentation. Die Antragsteller hoffen auf breite Unterstützung in der Sitzung.

„Die Gemeinde Edemissen sollte sich um jeden ansiedlungswilligen Betrieb bemühen und mögliche Anfragen, sofern sie mit der Umgebung und anderen Faktoren verträglich sind, wohlwollend bearbeiten. Schließlich ist ein Dorf weder ein Museum noch eine Puppenstube. Die bäuerliche Landwirtschaft wird weiter zurückgehen und sinnvolle Nachnutzungen für ehemalige landwirtschaftliche Hofstellen sind idealerweise kleinere Betriebe“, heißt es in dem Antrag.

Weitere Themen auf der Tagesordnung sind unter anderem die Benennung und Widmung der Straße im künftigen Baugebiet „Am Abbenser Wege“ und der Erlass einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für freilaufende Katzen.

Von Kerstin Wosnitza

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