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Edemissen Umwelt-Staatssekretär Frank Doods besuchte Windpark
Kreis Peine Edemissen Umwelt-Staatssekretär Frank Doods besuchte Windpark
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22:01 22.05.2018
Vertreter aus der Kommunalpolitik, von Verbänden und Windstrom zusammen mit Umwelt-Staatssekretär Frank Doods (3. v.r.) im Windpark Oelerse. Quelle: Dennis Nobbe
Oelerse

Die ersten Windkraftanlagen zwischen den Gemeinden Edemissen, Uetze sowie Lehrte wurden 1999 errichtet, in den darauffolgenden Jahren wurden mehrere Erweiterungen vorgenommen. Seit 2011 läuft das sogenannte Repowering: Dabei werden alte Anlagen durch leistungsfähigere ersetzt.

Noch stehen viele der insgesamt 26 alten, 100 Meter hohen Windkrafträder, nach und nach sollen sie ausgetauscht werden. Die neuen Anlagen messen bis zu 196 Meter und liefern jeweils bis zu 3,3 Megawatt. Zum Vergleich: Nur 1,3 Megawatt sind es bei der alten Variante.

Im Windpark Oelerse traf Doods auf den Landtagsabgeordneten Matthias Möhle (SPD), die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden Uetze und Edemissen sowie Alexander Heidebroek vom Bundesverband Windenergie (BWE). Ein brennendes Thema für die Branche seien die Bestandsanlagen, deren Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab 2021 endet. In vielen Fällen werde aufgrund der geänderten Gesetzeslage das Repowering nicht möglich sein. Zudem seien die gesetzlichen Bedingungen für Erlösoptionen außerhalb des EEG bisher ungenügend geregelt.

Ausbau dauert länger als geplant

Dies macht sich auch bei Oelerse bemerkbar: Der Windpark-Ausbau dauert länger, als den Beteiligten lieb ist. Frank Bertram, Bürgermeister der Gemeinde Edemissen, sagte: „Die Planung beim Windpark Oelerse ist bereits seit sieben Jahren im Gange, bislang konnte kein neuer und wirksamer Regionalplan erarbeitet werden.“ Im Rat der Gemeinde sei der Windpark kein schwieriges Thema – das werde es erst darüber hinaus.

„Das Gutachten-Thema ist dabei auch ein riesiges Problem“, so Sven Stölzel, Projektentwickler bei Windstrom. „Es werden Gutachten für den Ausbau erstellt, die dann an Gültigkeit verlieren – und da reden wir von Kosten im sechsstelligen Bereich.“

„Lange Planungszeit ist ein Rückschlag“

Doods betonte: „Die lange Planungszeit ist ein Rückschlag bei den erneuerbaren Energien, daran muss gearbeitet werden.“ Der Stand des Netzausbaus sei die „eigentliche „Achillesferse für die Energiewende und den Klimaschutz“.

Doods weiter: „Wir brauchen dringend die neuen Leitungen wie etwa den Südlink, damit der Strom aus erneuerbaren Energiequellen von den Anlagen zu den Verbrauchern kommt. Ohne dies nützen uns all die schönen Erfolge beim Ausbau der Windenergie wenig. Das mögen diejenigen bedenken, die sich dem Netzausbau entgegenstellen.“

Von Dennis Nobbe

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