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Umgang mit dem Smartphone

Senior lernt von Junior: Umgang mit dem Smartphone

Im Oelheimer Seniorenzentrum ist Wilhelm Schnatbaum so etwas wie ein Unikum. Nicht nur, dass er zu jeder Ausgabe der hausinternen Zeitung „Seniorenecho“ mindestens einen Artikel beisteuert, auch sein Zimmer teilt der 94-jährige mit „sehr vielen technischen Geräten“.

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Smartphone-Versteher: Wilhelm Schnatbaum (links) und Felix Küker.

Oelheim. Sein neuester Zugang ist ein Smartphone. Und den Umgang mit diesem Gerät mit modernster Technik übt Schnatbaum mittlerweile regelmäßig, fleißig und vor allem mit jeder Menge Neugierde.

Mit Rat und Tat zur Seite - und mindestens genauso beherzt - steht ihm dabei der 12 Jahre alte Schüler Felix Küker als „Lehrer“. Zwischen Lehrer und Schüler liegen stolze 82 Lebensjahre, an der guten Zusammenarbeit ändert das freilich nichts.

„Felix hat seinen Großvater hier bei uns besucht, und dabei bin ich mit ihm und seiner Mutter ins Gespräch gekommen“, erzählt Schnatbaum. Seit mittlerweile vier Wochen üben der alte Mann und der Junge beide regelmäßig miteinander.

„Nach einer Übungsstunde setze ich mich an meinen Computer und schreibe das Gelernte auf, damit ich es bei Bedarf nachlesen kann. Außerdem vertieft es sich so besser“, so Schnatbaum.

Den Umgang mit einem Computer beherrscht der Senior mittlerweile mühelos. Zu seiner Affinität trägt auch wesentlich bei, dass der studierte Ingenieur jahrelang als technischer Leiter beim Unternehmen Peiner Krane tätig war. Fortschritte macht Schnatbaum beinahe täglich. „Es ist einfach irre, was vor allem das Internet einem bietet“, zeigt er sich begeistert Er selbst benutzt sein Smartphone, um sich morgens per Nachrichten-Apps auf den neuesten Stand zu bringen und um Wetterinformationen abrufen zu können.

Gefragt nach den Vor- und Nachteilen dieser Geräte muss Schnatgang nicht lange überlegen. „Vor allem für ältere Menschen ist es teilweise wirklich schwierig, den Umgang zu erlernen“, hat er beobachtet. Mit einem Lächeln und nicht ohne Stolz fügt er hinzu: „Ich bin da wohl die Ausnahme, aber ich war schon immer an Technik und neuen technischen Erfindungen interessiert.“

Vorteile sieht Schnatbaum in der Vernetzung mit der ganzen Welt und der allgemeinen Verbundenheit. „Ich schicke sogar Bilder herum“, sagt er.

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