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Edemissen „Tatort“ gemeinsam anschauen
Kreis Peine Edemissen „Tatort“ gemeinsam anschauen
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23:00 13.11.2017
Wotan Wilke Möhring (r.) während der „Tatort“-Dreharbeiten in Dollbergen beim Selfie mit Statisten. Quelle: Archiv
Dollbergen

 Eine gute Gelegenheit, um zusammen in Erinnerungen zu schwelgen, denn Anfang November 2016 waren Szenen des Krimis mit 96 Komparsen aus Dollbergen und den umliegenden Ortschaften in der Altölraffinerie sowie im Dorf gedreht worden (PAZ berichtete).

Zum Public Viewing – der Eintritt ist frei – lädt die für Uetze zuständige Redaktion der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, die zum selben Verlag wie die PAZ gehört, ein. Der Saal im Gasthaus Höbbel, Alte Dorfstraße in Dollbergen, wird ab 19.15 Uhr geöffnet sein. Den Krimi „Böser Boden“ strahlt die ARD ab 20.15 Uhr aus. Wer dabei sein will, wird gebeten sich in der Redaktion unter der Telefonnummer 05136/978100 anzumelden, damit ihm ein Platz sicher ist. Anmeldungen sind montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr möglich.

Zunächst hatten die Wirtsleute Vicky Roupeli und Mark Simeonidis in ihrem Restaurant Hellas, wo sich die Komparsen während der Drehpausen aufhalten konnten, ein Public Viewing anbieten wollen. Doch am 26. November sind sie komplett ausgebucht. „Das bedauere ich, es wäre schön gewesen, das mit den Leuten zu erleben“, sagt Roupeli. Sie hatte damit gerechnet, dass der Krimi am 5. November gezeigt wird. Die ARD hatte den Termin dann kurzfristig auf Ende November verschoben.

Die Dreharbeiten zu dem „Tatort“ um einen Umweltskandal bei Dauerregen und Kälte verlangten den Darstellern –Profis wie Statisten – sowie den Technikern viel ab. Die letzte Klappe fiel gegen
3 Uhr in der Frühe nach mehr als elf Stunden harter Arbeit. Die Glamourwelt sei geerdet worden, zog die Eddesser Komparsin Heike Siebert am nächsten Morgen ihre persönliche Bilanz.

Neben Siebert standen unter anderem der Dollberger Ortsratsherr Rainer Richter sowie Karin von Salzen, René Kischer, Ines Häniel, Christina Elgert, Kerstin Keller, Milena Amann und Sebastian Marsch, Mitarbeiter der Altölraffinerie Avista, vor der Kamera. Ob sie im Krimi zu erkennen sein werden?

Die Statisten aus der Region haben die aufgebrachten Dorfbewohner gemimt. „Böser Boden“ spielt im ländlichen Niedersachsen. Als vor einer Erdgasförderanlage die Leiche des persischstämmigen Ingenieurs Arash Naderi gefunden wird, beginnen Kommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) und seine Kollegin Julia Grosz (Franziska Weisz) ihre Ermittlungen. Sie stoßen auf ein wegen der Erdgas-Gewinnung tief zerstrittenes Dorf.

Von Anette Wulf-Dettmer

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