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Edemissen Südafrikaner vermittelt Bild vom Leben unter der Apartheid
Kreis Peine Edemissen Südafrikaner vermittelt Bild vom Leben unter der Apartheid
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17:01 14.05.2018
Der Südafrikaner Ayanda Mbete erarbeite mit zwei Schülerinnen eine Ausstellung über die Apartheid.
Sievershausen

Der 21-jähriger College-Absolvent, gründetet bereits vor fünf Jahren mit Freunden die Organisation ‚Township Youth Movement‘. Mit Bildungsangeboten hilft sie den Folgen der Rassentrennung entgegenzuwirken.

Apartheid - das war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine gesellschaftspolitische Waffe, um die dunkelhäutige Bevölkerung zu unterdrücken: „indem man sie nicht mehr als Menschen wahrnahm, die auch das Recht auf Rechte hat“, so Mbete. „Die Schwarzen wurden als eine aus der Gnade gefallene Rasse angesehen, die sich nicht unter Weiße mischen oder sich freundlich mit Weißen unterhalten durften“, schildert er das damalige Lebensgefühl.

Die Ausstellung präsentiert die Entwicklung der südafrikanischen Opposition und die Wirkung der zunehmenden internationalen Isolation Südafrikas auf die herrschende Nationale Partei. Der gesellschaftliche Wandel, der mit geheimen Gesprächen begann, mündete schließlich in den von Frederik Willem de Klerk und Nelson Mandela geführten Weg zum gesellschaftlichen Frieden, hin zum uneingeschränkten Wahlrecht für die dunkelhäutige Mehrheit. Zum Abschluss seines Vortrages machte Mbete deutlich, dass es weiterhin Anstrengungen bedarf, um die von der Apartheid hinterlassenen Strukturen der Ungerechtigkeit zu überwinden.

Rieke Könecke und Nele Käferlein freuten sich über die Möglichkeit, ein Thema zu behandeln, das in ihrem Lehrplan nach ihrer Ansicht zu kurz kommt. Besonders beeindruckt hat die Beiden das Zeitzeugengespräch mit einem weißen Südafrikaner, der ihnen seinen persönlichen Wandel vom Rassisten zum überzeugten Verfechter der Regenbogen-Nation vermitteln konnte. „Ich habe beim Erarbeiten dieser Ausstellung aufs Neue gelernt, wie falsch Rassismus ist, und wie wichtig es ist, diesem keine Chance zu geben“, sagte Rieke Könecke, und auch Nele Käferlein bemerkte, dass sie eine Menge gelernt hat.

Von Kerstin Wosnitza

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