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Edemissen Stadtwerke äußern sich zu Verzögerung der Bauarbeiten
Kreis Peine Edemissen Stadtwerke äußern sich zu Verzögerung der Bauarbeiten
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08:00 10.10.2018
Lage und Art der Verlegung der alten Rohre entsprechen nicht den Anforderungen für den geplanten Neubau. Quelle: Antje Ehlers
Peine

Die Bauarbeiten an der Woltorfer Straße sind bereits nach insgesamt sechs Monaten Bauzeit bereits drei Monat in Verzug (PAZ berichtete). Als Grund hierfür nannte die Stadt Peine eine geänderte Vorgehensweise der Stadtwerke Peine bei der Neuverlegung der Fernwärmeleitung in dem Bereich der Bauarbeiten.

Fernwärme soll ersatzweise über ein anderes Rohrleitungssystem erfolgen

Auf Nachfrage der PAZ antwortete Manuela Bracke als Assistentin der Geschäftsführung für die Stadtwerke. Demnach sollte für den Zeitraum der Baumaßnahme an der Woltorfer Straße die Fernwärmeversorgung der Peiner Innenstadt ersatzweise über ein Rohrleitungssystem erfolgen, das von der Fernwärmeleitung am Silberkamp gespeist wird.

„Innerhalb dieses Rohrleitungssystems kam es jedoch im Laufe des Jahres 2017 bis in den Winter hinein zu verschiedenen Störungen, in deren Folge unter anderem die Fernwärmeleitungen im Bereich Kantstraße, Richard-Langeheine-Straße und Schützenplatz komplett erneuert werden mussten“, schreibt Bracke. Und weiter: „Für die Stadtwerke steht die sichere Versorgung ihrer Kunden an erster Stelle. Vor diesem Hintergrund haben wir uns aufgrund der beschriebenen Störungshäufung dazu entschlossen, vor Beginn der Baumaßnahmen in der Woltorfer Straße eine zusätzliche mobile Wärmezentrale im Bereich des Schützenplatzes zu errichten, um jederzeit eine sichere Fernwärmeversorgung der Peiner Innenstadt gewährleisten zu können. Für die Einbindung der mobilen Wärmezentrale in den Hauptstrang der Fernwärmeleitung waren umfangreiche Arbeiten erforderlich, die sich bis Anfang April hinzogen.“

Kosten sollen nicht von Kunden getragen werden

Petra Kawaletz, Pressesprecherin der Stadtwerke, informiert zusätzlich darüber, dass die durch mit dem Bau der mobilen Wärmestation zusätzlich entstehenden Kosten „ohne finanzielle Auswirkungen für Kunde und Bauträger“ von den Stadtwerken übernommen werden. Weiterhin verweist sie darauf, dass bei Baumaßnahmen dieser Größenordnung trotz aller Vorbereitungen Erschwernisse wie beispielsweise die Witterung und die Beschaffenheit und Lage vorhandener Ver- und Entsorgungsleitungen zu Bauverzögerungen nicht auszuschließen sind. Und weiter: „Anwohner, die wegen der erforderlichen Bauarbeiten kurzzeitig von Einschränkungen in der Versorgung betroffen sind, werden selbstverständlich persönlich von uns über Zeitraum und Dauer informiert.“

Von Antje Ehlers

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