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Spielen mit dem Bürgermeister

„Ratz und Rübe“ Spielen mit dem Bürgermeister

Arzt oder Eisenbahn oder mit dem Trecker spielen: Für Abbensens Ortsbürgermeister Ulrich Seffer kein Problem. Einen ganzen Vormittag lang war er im Kindergarten des Dorfes zu Besuch.

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„Husch, die Eisenbahn“: Abbensens Bürgermeister Ulrich Seffer zu Besuch im Kindergarten.

Quelle: wos

Edemissen-Abbensen. Er trägt wie die anderen „Jungs“ ganz brav Hausschuhe, hockt auf dem Spielteppich und lässt sich geduldig von Levin untersuchen: Abbensens Ortsbürgermeister Ulrich Seffer (SPD) hat einen Vormittag seines Weihnachtsurlaubs genutzt, um dem Kindergarten „Ratz und Rübe“ einen ausgiebigen Besuch abzustatten und sich einen Eindruck von der Arbeit und dem Alltag der Erzieherinnen dort zu verschaffen. Entstanden ist die Idee dazu spontan bei der Einweihung der Wasserspielanlage im Sommer. „Am meisten Spaß hat eigentlich das Treckerspielen gemacht“, sagt Seffer am späten Vormittag, kurz bevor die Kinder abgeholt werden und sein Einsatz beendet ist. In allen Gruppen habe er einmal vorbeigeschaut, die meiste Zeit war der Bürgermeister aber bei den Jüngsten in der U-3-Gruppe, in der fünf der Kinder zwischen zwei und drei Jahre alt sind. Kindergarten-Leiterin Vera Helms ist zufrieden mit ihrem Gast. „Er hat das ganz prima und geduldig gemacht“, sagt sie, während sich die kleine Kim ganz vertraut an ihn kuschelt. „Da rund ums Jahr neue Kinder zu uns kommen und in der Eingewöhnungsphase von Eltern oder Großeltern begleitet werden, sind die Jungen und Mädchen es gewöhnt, dass fremde Erwachsene anwesend sind“, erklärt Helms.

Inzwischen haben die Kinder spontan eine neue Spielidee entwickelt. Sie holen sich Stühle zusammen und stellen sie alle in eine Reihe, um Zug zu spielen. Klar, dass Uli, wie der Bürgermeister hier genannt werden darf, sich gleich auch mit einem der winzigen Stühlchen einreiht. „Husch, husch, husch, die Eisenbahn“, stimmt Helms ein Lied an, das die Kinder schon kennen und mitsingen können.

„Ich habe einen guten Einblick bekommen“, sagt Seffer, der gegen 8.30 Uhr seinen „Dienst“ angetreten hat. Bring-Phase, Begrüßungskreis mit Morgenlied und Frühstück hat er miterlebt. Dabei sei den Kindern prompt aufgefallen, dass er von seiner Mama kein Butterbrot mitbekommen hat. „Ich frühstücke nun mal nur einmal am Tag“, sagt Seffer und grinst. Allerdings hat er doch etwas Essbares in seinem Rucksack: Ein paar „Bestechungsleckereien“ und Schokolade für die Erzieherinnen, die er ihnen zum Abschied schenkt – verbunden mit guten Wünschen für Weihnachten und das neue Jahr.

wos

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