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Sirenenstreit: Bürger heulen auf

Edemissen Sirenenstreit: Bürger heulen auf

Hoch schlugen die Wogen gestern Abend beim Ortstermin an der neuen Sirene in Edemissen an der Eltzer Drift/Ecke Buchenkamp. Nachdem sich Anlieger massiv über den Ton und die Lautstärke beschwert hatten, hat die Gemeinde zu diesem Treffen eingeladen, um im Gespräch eine Lösung zu suchen. Etwa 30 Anwohner waren gekommen.

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Reinhard Bartels von der Gemeinde (rechts vorn) und Anwohner gestern beim Ortstermin.

Quelle: wos

Edemissen . Hoch schlugen die Wogen gestern Abend beim Ortstermin an der neuen Sirene in Edemissen an der Eltzer Drift/Ecke Buchenkamp. Nachdem sich Anlieger massiv über den Ton und die Lautstärke beschwert hatten, hat die Gemeinde zu diesem Treffen eingeladen, um im Gespräch eine Lösung zu suchen. Etwa 30 Anwohner waren gekommen.

Dabei hatten Reinhard Bartels und Werner Drieschner als zuständige Gemeindemitarbeiter keinen leichten Stand. Bartels wollte zunächst den Bürgern das Wort erteilen, wurde jedoch aus derenReihen aufgefordert, erst seine Sicht darzustellen. Als er, Drieschner und Gemeindebrandmeister Hermann Pitt das taten, wurde ihnen vorgeworfen, sie würden nur „labern“.

Schließlich wandte man sich dem eigentlichen Grund des Ärgers zu: der neuen Sirene. Mehrere Male lief sie zur Probe, an unterschiedlichen Stellen wurde die Lautstärke gemessen, sogar im Schlafzimmer eines Anwohners.

Das Misstrauen der Bürger saß tief. Von „das Messgerät ist manipuliert“ bis „die haben doch im Vorfeld schon etwas verstellt“ wurden Stimmen laut. Doch im Verlauf des Treffens wurde die Stimmung allmählich friedlicher.

Drei Dinge ärgern die Anwohner, die nichts gegen eine Sirene an sich haben. „Schließlich war die alte auch in unmittelbarer Nähe, und da hat sich auch keiner beschwert“, sagte eine Frau. Aber die neue sei zu laut und zu schrill, außerdem hätte sie weiter im Westen platziert werden müssen. Zumindest die beiden ersten Vorwürfe betreffend wurde nach einer Lösung gesucht. Noch während des Ortstermins wurde die Lautstärke reduziert, bis sie den Anwohnern erträglicher erschien. Ein wenig Bauchschmerzen hat damit Ortsbrandmeister Jörg Seifert, der befürchtet, dass einige Feuerwehrleute, die im Osten von Edemissen wohnen, sie nun nicht mehr hören könnten.

Auch an der Frequenz lässt sich etwas ändern, allerdings ging das nicht sofort. „Wir bestellen eine neue Software mit einem anderen Ton. Nach einigen Alarmen treffen wir uns dann hier wieder und tauschen uns darüber aus, ob es besser geworden ist“, versprach Bartels. Die meisten Anwohner waren mit diesem Angebot zufrieden.

Vor Ort war auch ein Team vom NDR-Fernsehen. Voraussichtlich heute Abend um 19.30 Uhr in „Hallo Niedersachsen“, wird der Beitrag gesendet.

Kerstin Wosnitza

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