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Schnelles Internet: Ist Bürgernetzwerk die Lösung?

Edemissen Schnelles Internet: Ist Bürgernetzwerk die Lösung?

Einige Ortschaften innerhalb der Gemeinde Edemissen verfügen nur über langsame Internetverbindungen, viele Haushalte sind vom weltweiten Netz sogar ganz abgeschnitten. Edgar Ziemen aus Wipshausen stellt jetzt die Idee in den Raum, ein Bürgernetzwerk zu gründen.

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Schnelles Internet: Für viele Menschen unverzichtbar.

Quelle: Archiv

Wipshausen. „Ich habe in einer Computer-Fachzeitschrift über solche Projekte gelesen“, sagt Ziemen, der einen EDV-Service betreibt und sich seit 25 Jahren mit der Thematik befasst.

Die von der Firma LanSpot für Wipshausen und umliegende Dörfer angebotene Funktechnik sieht er skeptisch. Mit dieser Haltung steht er offenbar nicht allein da. Für ein Engagement von LanSpot kommen vermutlich nicht genug Haushalte zusammen.

Andere unterversorgte Gemeinden haben schon Bürgernetzwerke realisiert. „Gemeint ist ein Zusammenschluss von Bürgern, die eine Gesellschaft gründen. Auch die Gemeinde kann natürlich Anteile erwerben. Firmen werden damit beauftragt, Internetanschlüsse bereit zu stellen“, erklärt Ziemen. Die Bürger investieren selbst, das Angebot finanziert sich über monatliche Gebühren.

„Die Voraussetzungen in Wipshausen halte ich für gut. Es gibt nur wenige Straßen, die Kosten für das Verlegen von Kabeln halten sich dadurch im Rahmen“, sagt Ziemen.

Konkrete Pläne hat er aber noch nicht, Details und technische Voraussetzungen müssten noch geprüft werden. „Es geht mir zunächst nur darum, auch diese Möglichkeit ins Gespräch zu bringen“, sagt er.

Bei der Gemeinde Edemissen ist Detlef Giewald maßgeblich mit den Fragen des schnellen Internets betraut. „Ich habe im November bei einer Fachtagung zum ersten Mal von solchen Bürgernetzwerken gehört“, sagt er. Dabei sei aber auch deutlich geworden, dass noch viel Pionierarbeit geleistet werden müsse.

„Wir als Gemeinde verfolgen zunächst die bisher eingeschlagenen Wege. Das ist zum einen die mögliche Zusammenarbeit mit LanSpot. Und zum anderen haben wir ja auch Fördergeld beantragt, mit dessen Hilfe es vielleicht für reguläre Anbieter attraktiv sein könnte, die Versorgung mit schnellem Internet zu übernehmen“, sagt Giewald.

Kategorisch ausschließen wolle er aber nicht, dass gegebenenfalls auch andere Alternativen geprüft werden könnten.

wos

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