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Edemissen Schleiereulen fliegen auf den Reiterhof Krüger
Kreis Peine Edemissen Schleiereulen fliegen auf den Reiterhof Krüger
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07:00 07.08.2018
Die Schleiereulen auf dem Reiterhof Krüger wurden beringt. Quelle: privat
Wipshausen

Nicht nur Ross und Reiter sind auf dem Reiterhof Krüger in Wipshausen heimisch, auch das Federvieh schätzt offenbar die Anlage: Denn dort haben sich Schleiereulen niedergelassen. Der Nachwuchs ist bereits da und bald bereit zum ersten Ausflug.

Jüngst waren Mitarbeiter des Naturschutzbundes (Nabu) Peine vor Ort, um den vier kleinen etwas gerupft aussehenden Vögeln Ringe zur Überwachung an die Fußgelenke zu legen.

„Wir beringen sie, um den Bestand zu ermitteln“, erklärt Nabu-Vorsitzender Uwe Schmidt. Zudem würden so Daten gesammelt, wo sich die Schleiereulen ansiedeln und welches Einzugsgebiet sie haben, wenn sie ausfliegen.

Die Schleiereulen auf dem Reiterhof Krüger wurden beringt. Quelle: privat

Die Nummer auf dem Ring gibt Auskunft darüber, aus welchem Kreis sie stammen und von welchem Wart sie beringt wurden.

Der Bestand an Schleiereulen im Kreis Peine sei gut. „Er entwickelt sich periodisch, je nach Nahrungsangebot“, erläutert Schmidt. „Und das sind die Mäuse.“ Gibt es also viele Mäuse, gibt es auch viele Eulen.

Um der Wohnungsnot bei den Schleiereulen entgegenzuwirken, hat der Nabu 120 Eulenkästen im Landkreis installiert. „Kirchtürme oder Scheunen, in denen sie sonst genistet haben, werden heutzutage häufig zugemacht“, so der Nabu-Vorsitzende. Auf dem Reiterhof Krüger hingegen haben die Eulen offenbar beste Quartiere gefunden, dazu die relativ kurz gehaltenen Weiden, auf denen sie gut Mäuse fangen können.

So sieht der Ring aus. Quelle: privat

Allerdings macht auch den Schleiereulen die sommerliche Hitze zu schaffen. „Es gibt dadurch weniger Mäuse, dadurch wird die Brut verringert, manche Eier werden auch einfach nicht bebrütet“, schildert Schmidt.

Die Eule selbst könne keine Fettreserven ausbilden, wodurch sie ständig auf Futter angewiesen seien. „Eulen verhungern innerhalb von drei Tagen“, so der Experte.

Den vier kleinen Eulen in Wipshausen geht es aber blendend. Die fünf Wochen alten Tiere seien topfit, sagt Tanja Rauls vom Reit- und Fahrverein Wipshausen. Dem ersten Ausflug steht also nichts entgegen.

Die Schleiereulen sind aber nicht die einzigen gefiederten Untermieter des Reiterhofs: An der Reithalle haben sich außerdem Turmfalken niedergelassen.

Von Mirja Polreich

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